Bodenplatten – The final day

Aus beruflichen Gründen konnten wir keinen Urlaub erhalten und so schafften wir es an diesem ereignisreichen Montag erst gegen frühen Nachmittag auf die Baustelle. Wir hatten schon Sorge, dass wir von der Erstellung der Bodenplatten nichts mehr mitbekommen würden, was sich allerdings nicht bewahrheiten sollte. Bei Ankunft war zwar schon die Bodenplatte der Garage gegossen und die Stahlarmierung für die Stützmauer war gut zu erkennen, doch die Bodenplatte des Hauses war erst zu einem kleinen Teil fertiggestellt und die Truppe der Fa. Glatthaar wartete auf den nächsten Betonmischer, um weitermachen zu können.

So konnten wir uns zunächst einen Überblick verschaffen, was gewohnheitsmäßig schwer fällt, da wir als Bauherren gern Gespräche mit den jeweiligen Arbeitern führen, was das Bestaunen und ggfs. Dokumentieren der geleisteten Arbeit immer etwas schwierig macht und eher dann gelingt, wenn fieberhaft gearbeitet wird. Unterdessen ragte der lange Rüssel des Betonkrans auf die Bodenplatte und wartete darauf, erneut Tonnen des grauen Betons ausspucken zu können.

Wir mussten nicht lange Warten und der Betonmischer fuhr rückwärts an den Betonkran heran, um den Beton umzufüllen.

Die Truppe der Firma Glatthaar unter der Leitung Ihres Poliers nahm sogleich die Arbeit wieder auf und der Beton wurde verteilt und glatt gezogen. Dabei benötigte es einen Bediener des Betonkrans, der den Schlaucharm des Krans steuern musste.

Zuvor wurde noch mit einem vibrierendem Gerät dafür gesorgt, dass die Luftblasen im Beton austreten können, wie auf dem nachstehenden Bild gut zu erkennen ist.

Zwischen den Stahlmatten waren die Hauff-Anschlusstrichter gut zu erkennen und es war spannend, ob diese von der Höhe passen würden, zumindest für uns als Laien.

Auch der Ringerder, der in die Bodenplatte eingelassen wurde und mit dem Ringerder unterhalb derselben verbunden ist, war noch gut zu erkennen. Dieser ragte im Westen und Osten jeweils um ca. einen Meter steil aus der Bodenplatte heraus.

Der Beton wurde teilweise mit einer kleinen Kelle um die Hauff-Trichter glatt gestrichen und die Höhe stimmte auf den Millimeter genau.

So langsam kam das Ende der Arbeiten in Sicht und wir feuerten unseren tragbaren Camping-Grill FireQ an, um die Truppe mit „Roten Grillwürsten“ zu versorgen – mittlerweile eine Tradition auf unserer Baustelle, die bei den Mitarbeitern der jeweiligen Firmen zu unserer Freude gut ankommt. So brachten wir an diesem Tag ca. 25 Würstchen unter. An dieser Stelle sei noch vermerkt, dass wir in unserem 750kg-Anhänger stets Getränke bereit hielten. Der noch frische Beton schimmerte nass im Gegenlicht der untergehenden Sonne, das Wetter hatte gehalten und wir bestaunten nach einer kurzen Stärkung die Arbeit der Firma Glatthaar. 

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