Beim Kaminbauer

Nachdem wir etwa eine Woche vergeblich versucht hatten, den ortsansässigen Kaminbauer zu erreichen, um einen Beratungstermin zu vereinbaren, kam heute endlich ein Rückruf und ein kurzfristiger Besuch beim Kaminbauer Rösler (Offenthal) war möglich – und das war gut so, wie sich herausstellen sollte. Wir hatten uns bereits im Vorfeld für den Kamin „Elements“ der Firma Skantherm entschieden, da er zu unserer Einrichtung hervorragend passt und den von uns favorisierten Industrielook mit seinen geraden Formen unterstützt. Außerdem ermöglicht die nach zwei Seiten hin ausgerichtete Brennkammer einen steten Blick vom Essbereich oder aber vom Sofa auf das im Kamin lodernde Feuer. Eine der aus Neunkhausen mitgebrachten Hausaufgaben bestand darin, die Anschlusshöhe des Kamins festzustellen, was wir bereits durch das Datenblatt des Kamins über das Internet herausfinden konnten, wollten dies aber doch noch einmal vom Fachmann, in unserem Fall Fachfrau, absichern lassen. Diese verwies dann auch darauf, dass wir mit unserem Außenschornstein mindestens 15 Meter Abstand zum nächsten Fenster des Nachbarn einhalten müssten, sodass es auch in diesem Zusammenhang ratsam wäre, den zuständigen Schornsteinfeger in die Planung vorab einzubeziehen.

Diese Information änderte alle unsere Pläne, da wir dachten, wir könnten den Kamin samt Außenrohr dort platzieren, wo wir es gern hätten. So sind wir zu dem Entschluss gekommen, die Vorbereitung des Kamins mit einer Durchführung in der Außenmauer nicht durchführen zu lassen, da wir nicht sicher sein können, dass der Schornsteinfeger den Kamin an der von uns favorisierten Stelle genehmigt oder ggfs. mit einem extrem hohen Schornstein ausstatten will, um die Vorschriften einzuhalten. Nachdem wir die Entfernung zum nächsten Fenster unseres westlichen Nachbarn mit ca. 13 Metern kurz überschlagen haben, sind wir sicher, dass wir mit der Installation des Kamins warten werden, bis das Haus gebaut ist und der Schornsteinfeger sich ein reales Bild machen kann. Die Anschaffung des Kamins wird mit mindestens 5000 € kein günstiges Unterfangen.

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