Installation der Attika & Fallrohre

Weiter ging es mit der Installation der Attika, welche von uns in RAL7016 beauftragt wurde, also passend zu den Fensterrahmen und unserer Haustüre. Wir freuten uns schon sehr, würde diese doch das Bild des Hauses erneut verändern. Es ist vermutlich nicht notwendig zu erwähnen, dass die Pulverbeschichtung der Attika mit knapp 1000 € zusätzlichen Kosten ein weiteres ungeplantes Loch in die Kasse gerissen hat. Auch eine der Positionen, über die beim Angebotspreis durch den Hausverkäufer nicht gesprochen wird, bzw. welche auch aus Unkenntnis ein unbekannter Faktor ist und welche eben erst bei der Bemusterung Erwähnung findet, weil sie dann in jedem Fall ein Punkt auf der Liste ist, der abgearbeitet wird. Vielleicht war es töricht von uns anzunehmen, dass derlei Option bereits inkludiert sein würden, wenn man sich für farbige Fenster entscheidet. Wenn wir darauf verzichtet hätten, wäre die Attika in Alu-Optik ausgeführt worden. Leider konnten wir berufsbedingt erneut nicht bei der Installation zugegen sein und bei unserer Ankunft auf der Baustelle war die ausführende Firma bereits nicht mehr zugegen. Die Installation der Attika sah zumindest für unser laienhaftes Verständnis sehr gut aus. Keine Kratzer, keine Beschädigungen. Außer einigen Einschlüssen während der Pulverbeschichtung, die sich aber in Grenzen hielten, konnten wir nichts feststellen, worüber wir mächtig froh waren. Weitere Bilder dazu finden sich in der Galerie.

Bei der Begutachtung der Installation der Fallrohre fiel uns sogleich auf, dass das östliche Fallrohr nicht  zu 100% senkrecht, also parallel zur Hausecke angebracht worden war, da das Lüftungsgitter der Heizungsanlage im Weg ist.

Auch wirkte die Installation der Fallrohre und der oben aufgesetzten Wasserauffangbehälter mehr als provisorisch. Einzelne Schrauben waren z.B. nicht ganz eingedreht. Nach telefonischer Rücksprache mit dem zuständigen „Installation der Attika & Fallrohre“ weiterlesen

Abschluss der Vorinstallation Heizung & Sanitär

Am 21.06. waren die Arbeiten zur Vorinstallation der Heizung, der Lüftung und der Sanitäranlagen abgeschlossen und wir dokumentierten am späten Nachmittag die Arbeiten der Fa. Fehl & Sohn, bzw. der beteiligten Handwerker. Dabei fiel uns im Hauswirtschaftsraum sogleich ein stinkender Geruch in die Nase und wir wunderten uns, woher dieser denn kommen möge. Die Quelle des Übels war schnell ausgemacht.

Das vor einer Woche durch die Handwerker geflutete Leerrohr war nicht etwa von diesen wieder entleert worden, sondern man hatte einfach einen Deckel darauf gestülpt und das Leerrohr sowie den Hauff-Trichter voll Wasser stehen lassen, das unterdessen zu gammeln begonnen hatte. Abgesehen davon, dass wir bereits den Eindruck gewonnen hatten, dass die Baustelle während der Installationsarbeiten nicht allzu ordentlich, bzw. sauber geführt worden war, trieb uns dieser Umstand die Zornesröte ins Gesicht, mussten doch wir das brackige Wasser aus dem Leerrohr pumpen und den Hauff-Trichter säubern, welcher unterdessen mit weiteren Rohrleitungen so zugebaut worden war, dass wir das 100er Rohr nicht mehr voll nutzen werden können. Dies dokumentierten und reklamierten wir bei unserem Bauleiter. Wir wollen an dieser Stelle kurz vorgreifen und berichten, dass es bei der Bauabnahme, bzw. Hausübergabe im September zu einer geringen Erstattung dieses ärgerlichen Umstandes kommen sollte. Zum Glück hatten wir die bereits erwähnte Gardena-Pumpe zur Hand, welche uns schon das Leerpumpen des gefluteten Leerrohres zur Garage hin ermöglicht hatte und mittels eines Akku-Schraubers betrieben wird.

„Abschluss der Vorinstallation Heizung & Sanitär“ weiterlesen

Im Zeitplan

Vier Tage nach Beginn der Arbeiten zur Vorinstallation der Heizungsanlage Vitotronic 200 in Verbindung mit dem Warmwasserspeicher Vitocell 100, der Zehnder Lüftungsanlage ComfoAir E und den Sanitäreinrichtungen sind wir noch im Zeitplan.

Das handwerkliche „Chaos“ der letzten Tage hatte sich bei unserem heutigen Besuch nahezu verflüchtigt und die Fortschritte waren deutlich sichtbar. Auf dem Boden in der Küche waren die Zuleitung für Kalt- und Warmwasser verlegt worden und auch der Kaltwasserzufluss für unseren Kühlschrank ragte nun aus der Wand. Überall auf dem Boden lagen außerdem isolierte Rohrleitungen, die direkt in den Hauswirtschaftsraum führen, wo sich die Heizungsanlage befindet.

„Im Zeitplan“ weiterlesen

Leerrohr geflutet?

Leider konnten wir in dieser Phase berufsbedingt nicht täglich auf der Baustelle sein, weshalb wir am 13.06.2019 den Stand der Arbeiten begutachten wollten und auf die Baustelle fuhren. Das handwerkliche „Chaos“ hatte sich deutlich verändert.

Einige Kartons waren bereits ausgepackt, die Lüftungsanlage war im HWR installiert, der Warmwasserspeicher und auch die Heizungsanlage standen nun an ihrem Platz und viele neue Rohre und Leitungen waren verlegt worden.

Wir schauten uns zum ersten Mal die von uns in Edelstahl georderten Verschlusskappen der Abluft unserer Lüftungsanlage an und nahmen im HWR außerdem zur Kenntnis, dass die benötigte BWT-Entkalkungsanlage ebenfalls an der Wand montiert war. Dabei stellten wir leider Kratzer im Gehäuse fest, was wir unserem Bauleiter mitteilten. In diesem Zusammenhang mussten wir „Leerrohr geflutet?“ weiterlesen

Vorinstallation Heizung & Sanitär

Als wir an diesem Nachmittag die Baustelle erreichten, bot sich uns ein ganz neues Bild. Die Fa. Fehl & Sohn aus Freiensteinau hatte mit der Vorinstallation der Heizung und der Sanitäranlagen begonnen und in Folge dessen bot sich uns ein Bild aus offenen Wänden, die bereits verlegte oder installierte Rohre freigaben, kistenweise Material und viele KG-Rohre, welche zum Teil wild in der Gegend verstreut herum lagen und auf ihren Bestimmungszweck zu warten schienen. Irgendwie eine große Collage aus allen möglichen Materialien, wie sie ein Arbeitstag hinterlassen hat.

Neugierig begannen wir die Baustelle zu erkunden und versäumten nicht, alles genau zu dokumentieren, um später ggfs. zu wissen, wo und in welchem Abstand Rohre und Leitungen verlegt sind. Dazu nutzten wir teilweise einen Meterstab oder das Maßband des iPads, welches uns aber zu ungenau erschien.

„Vorinstallation Heizung & Sanitär“ weiterlesen

Auftrag vom Stahlbauer

An diesem Samstag erledigten wir aber auch andere Arbeiten, wie z.B. das Einzeichnen der Aussparungen für die Installation unserer Stahltreppe, die wir in Eigenleistung, also nicht über Fingerhut Haus, planen. Dazu hatte uns unser Stahlbauer genaue Instruktionen erteilt. Da die Verlegung des Estrich nahte, war es Zeit, diese Aufgabe zu erledigen. Mit einem Zollstock, einem Maurerdreieck und einem Edding ging es dann zur Sache. Kein großer Akt, auf Genauigkeit kam es jedoch an. Nun mussten wir nur noch ein wenig Styropor zuschneiden, um den Estrich daran zu hindern, die Installationsbereiche für die Treppe, welche auf der Bodenplatte verschraubt werden muss, zu verdecken. Das erledigten wir in Ermangelung geeigneten Materials jedoch erst später.

Strom fürs Hoftor

Am Samstag vor Pfingsten machten wir uns dann daran, die Versorgungsleitungen für ein zukünftiges Hoftor und den Eingangsbereich zu unserem Grundstück durch das noch freie Leerrohr zu verlegen. Dazu hatten wir 30 Meter Stromkabel, 30 Meter Schnur und Telefonkabel gekauft. Letzteres wurde von Fingerhut Haus bereitgestellt, da wir eine Gegensprechanlage am Hoftor bereits in die Planungen mit aufgenommen hatten.

Günstiger wäre es vermutlich gewesen, dieses selbst zu organisieren. So war es wenigstens ein Punkt weniger auf der Liste der Dinge, die fristgerecht zu organisieren waren. „Strom fürs Hoftor“ weiterlesen

Ein schöner Morgen

Trotz des etwas trüben Wetters am Morgen versprach es wieder ein spannender Tag auf der Baustelle zu werden. Es gab einiges zu erledigen, das wir uns für diesen Samstag auf die Liste geschrieben hatten. Eine Pause durfte natürlich nicht fehlen. Kaffe gab es ja nun auch endlich.

Endlich Licht und Kaffee

Was wir nicht wussten war, dass der unsäglich kostspielige Baustromkasten nach Anschluss des Hauses ans Stromnetz vor wenigen Tagen nicht zurückgegeben werden kann, da die e-Netz Südhessen nicht in der Lage war, bei Anschluss des Hauses an das Stromnetz, den notwendigen Stromzähler mitzubringen, was sich nach Auskunft des Elektrikers auch noch einige Zeit hinziehen würde. So mussten wir für die noch folgenden Arbeiten, den zuvor abgeklemmten Baustromkasten wieder installieren lassen. Das erfolgte nun natürlich am Anschlusskasten, der sich im HWR befindet.

Dazu benötigten wir wieder die Firma Reich, welche uns den Baustromkasten geliehen hatte. Diese konnten den Anschluss nach vorheriger Absprache jedenfalls relativ kurzfristig vornehmen. Resultat ist nun, dass der „Endlich Licht und Kaffee“ weiterlesen

Wasser marsch!

Nachdem am Tag zuvor der Netzbetreiber e-Netz Südhessen durch die Fa. Hechler die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme des Hausanschlusskasten hatte vornehmen lassen, folgte am heutigen Tage in direkter Absprache mit den Stadtwerken der Anschluss an das Frischwassernetz.

Dabei wurde ein mächtiges blaues Rohr, welches sich kaum bändigen ließ, durch die bereits verlegten Leerrohre in den Hauswirtschaftsraum (HWR) gezogen. Der Anschluss an das öffentliche Wassernetz erfolgte mit schwerem Gerät und erforderte vom Installateur eine gehörige Portion Kraft.

Auf den Bildern ist gut der halbseitig freigelegte Übergabeschacht zu erkennen, neben welchem die zwei Leerrohre für Wasser und Stromkabel für das geplante Hoftor direkt auf den HWR zulaufen. Das grüne KG-Rohr verbindet den Überlauf der Zisterne, die an das Abwassernetz angebunden ist, mit dem Übergabeschacht. 
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Endlich Strom im Haus

In der KW 23 war es dann endlich soweit. Auf Drängen unsererseits erledigte die Fa. Hechler die Verlegung der notwendigen Kabel um den Hausanschlusskasten installieren zu können, für welchen wir von der e-Netz Südhessen einen Termin am nahenden Freitag erhalten hatten. Gleichzeitig wurde das Kabel für die Telekom verlegt.

Nun kam endlich die Mehrspartenhauseinführung zum Einsatz, die bereits im HWR installiert war und deren Rohre nach draußen führten. Die Leerrohre für Strom und Telekom wurden nach Osten hin verlegt, wohingegen das Leerrohr für Wasser nach Norden in direkter Richtung auf den Anschlusspunkt führte.

Ein Leerrohr nutzten wir für die Leitung einer Gegensprechanlage und für ein Stromkabel, um später ein Hoftor elektrisch bedienen zu können. Da die notwendigen Leerrohre nur bis neben das Haus reichten, mussten weitere Leerrohre durch den Graben verlegt werden, um bis an die Anschlussstelle an der Straße zu gelangen. Damit waren wir nun bereits vertraut. „Endlich Strom im Haus“ weiterlesen

Treppenstufen – die Entscheidung

Nachdem wir am vergangenen Freitag mit unserem Stahlbauer über das Design unserer Stahltreppe gesprochen hatten, bestellten wir die Stufen im Internet, sodass diese nicht extra angefertigt werden mussten. Das bedeutete eine enorme Kosteneinsparung. Die Fa. K60 Gitterrostsysteme machte das beste Angebot und erhielt somit den Zuschlag für die benötigten 15 Stufen. Wir entschieden uns für Tränenblech und gaben in Auftrag, die Stufen nicht zu verzinken, da diese eine Rostpatina erhalten sollten. Auch hier konnten wir nach Absprache mit der Firma noch etwas sparen. Die Stufen wurden innerhalb einer Woche, am 06.06.2019, direkt an unseren Stahlbauer geliefert.

Hausreinigung

Die auf die Woche der Hausstellung folgenden freien Tage über Christi-Himmelfahrt nutzten wir, um das Haus einmal gründlich zu reinigen. Die Truppe von Fingerhut Haus hatte die Baustelle mehr oder weniger besenrein hinterlassen und so machten wir uns daran, das Haus gründlich zu fegen und mittels eines Industriesaugers auszusaugen.

EG Esszimmer und Küche

Dabei sammelten wir hunderte von Schrauben im und um das Haus herum auf, die achtlos liegen gelassen wurden. Ein normaler Vorgang, wie man uns später berichtete. „Hausreinigung“ weiterlesen

Hausstellung – Tag 7 & 8

An diesen beiden Tagen (28. und 29.05.2019) stellte Fingerhut Haus den Innenausbau mittels Rigipsplatten fertig, sodass wir abends das Ergebnis verkleideter Wände begutachten konnten. Ein herrliches Gefühl von erster Wohnlichkeit überkam uns.

Das Team von Fingerhut Haus hatte auch die aufgestellten Wände mit Mörtel unterfüttert. Gut sichtbar ist auch die ALUJET Folie, die das Haus von der Bodenplatte trennt.


Der HWR war unterdessen bereits weiß gestrichen worden und die Öffnungen für die Luft-Wasser-Wärmepumpe waren mit Holzplatten geschlossen worden, um unbefugten Eintritt zu verhindern. Der HWR wird leider nicht geschliffen und gespachtelt. Auf dem 4. Bild ist die Fahne des Ringerders zu erkennen, der im HWR später die Erdung der Elektroinstallation übernimmt. Auch die Kabel deuten bereits auf den noch zu installierenden Sicherungskasten hin.

Der Treppenaufgang war als solcher zu erkennen, wenngleich die klobige Bautreppe wie ein Fremdkörper wirkte. Die Handwerker hatten unterdessen zur Sicherheit ein provisorisches Geländer errichtet. Durch die Verkleidung der Wände konnten wir nun gut die Höhe des Raumes und des Treppenaufgangs erkennen. „Hausstellung – Tag 7 & 8“ weiterlesen

Hausstellung – Tag 6

Dem geneigten Leser fehlt bei der Überschrift dieses 6. Tages der Hausstellung sicher der 5. Tag. Diesen Freitag verbrachten wir berufsbedingt nicht auf der Baustelle, weshalb es nur zu berichten gibt, dass die Kolonne der Firma Fingerhut Haus noch abwarten musste, bis die Dämmung vollständig getrocknet war, bevor sie mit dem Verschließen der Wände mittels Gipskarton  beginnen konnte. Außerdem wurde die Baustelle für das Richtfest aufgeräumt. Der Elektriker verkabelte gleichsam das Obergeschoss mit einem Tag Verzögerung. Diese Arbeiten wurden also am vorangegangenen Freitag erledigt. Der Montag hielt für uns als Bauherren die Aufgabe bereit, die Bodenplatte der Garage genau zu vermessen, um die erhobenen Daten dem Garagenbauer Fink-Garage zukommen zu lassen, denn die Garage soll in der KW 26 oder 27 geliefert und aufgebaut werden. Dies erledigten wir gemeinsam. Dabei war das iPad wieder eine große Hilfe, da wir mit dem Apple Pencil die Ergebnisse direkt auf die Bilder notieren und verschicken konnten.

Wir maßen allerdings „old school“ mit einem Zentimetermaß, denn diese Funktion des iPads erschien uns zu ungenau. Weiterhin hatte der Stahlbauer noch ein Maß zur Überprüfung an uns durchgegeben, welches wir im Wohnzimmer überprüften und das Ergebnis sogleich zurück meldeten. Die Mitarbeiter der Firma Fingerhut Haus waren unterdessen damit beschäftigt, die Räume mit Gipskarton zu verkleiden, da die Dämmung getrocknet oder

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Richtfest

Wir entschlossen uns, das Richtfest am Samstag, 25.05.19 auszurichten, nachdem uns der Polier mitteilte, dass die Kolonne der Firma Fingerhut Haus kein Interesse daran habe, teilzunehmen. Verständlich, wenn man bedenkt, dass Freunde und Familie zu Hause warten. So verlegten wir den Termin von Freitag auf Samstag, fertigten kurzerhand einen Flyer und versendeten ihn an unsere Familie, enge Freunde und an unsere neuen Nachbarn. Es sollte ein wunderbarer Tag werden, der wie im Flug verging. Vormittags gegen 11.00 Uhr „Richtfest“ weiterlesen

Hausstellung – Tag 4

An Tag 4 der Hausstellung wurde außen am Haus die Dämmung angebracht, welche beim Zerschneiden aussah, als würde es schneien. Diese ist zwischen den beiden Vollgeschossen und am oberen Ende des OG deutlich zu erkennen.

Zudem wurde das Dach abgedichtet und versiegelt. Dies übernahm eine Spezialfirma, die von Fingerhut Haus beauftragt wurde. Leider konnten wir die Arbeiten nicht mitverfolgen und so blieb uns nur, das Ergebnis zu bestaunen.

Die Dachplane erinnerte stark an die Materialien, die beim Poolbau verwendet werden. Alle Bahnen waren sauber verschweißt, soweit wir das als Laien beurteilen konnten. Auch konnten wir die drei Entlüftungen der Abwasserrohre bestaunen und die Vorbereitung für die SAT-Anlage war „Hausstellung – Tag 4“ weiterlesen

Hausstellung – Tag 3

An Tag 3 der Hausstellung galt es, die Innenwände des Obergeschosses  zu installieren, das Dach zu montieren und der Elektriker begann im Erdgeschoss bereits damit, die Rohinstallation Elektrik auszuführen, worauf wir schon sehr gespannt waren. Als unsere Eltern die Baustelle erreichten, war der Kran noch nicht eingetroffen, die Elektroinstallation aber schon in vollem Gange und so wurde die Gelegenheit genutzt, die Schäden vom Vortrag zu inspizieren. Die

Baustelle wirkte, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Auch außerhalb des Hauses lagen überall Reste der Arbeiten des Vortags. Die am Haus abgestellten und einigermaßen gegen den Starkregen geschützten Innenwände hatten das Unwetter gut überstanden und warteten auf ihre Installation im OG. 

„Hausstellung – Tag 3“ weiterlesen

Hausstellung – Baustop an Tag 2

Nach unruhigem Schlaf wachten wir wir in der Ungewissheit auf, ob die Bauarbeiten an Tag 2 weitergehen würden, da es die gesamte Nacht gestürmt und geregnet hatte. Wie im Wetterbericht vorhergesagt, zog ausgerechnet am 2. Tag unserer Hausstellung ein gewaltiges Unwetter über den südlichen Teil Deutschlands, welches insgesamt für enorme Schäden sorgte. So auch auf unserer Baustelle, wie sich im Verlauf des Tages noch zeigen sollte. Ein Anruf unserer Eltern, die für uns auf der Baustelle nach dem Rechten sahen, gab Klarheit. Die Kolonne der Firma Fingerhut Haus musste notgedrungen einen Baustop einlegen. Wie den Bildern zu entnehmen ist, hatten die ins EG eingedrungenen Wassermassen die Dämmung der Zwischendecke

an vielen Stellen herausgedrückt. Um das Wasser von der Zwischendecke abfließen lassen zu können, mussten Löcher in das Holz des Fußbodens geschnitten werden, durch welche lange Plastikschläuche in Eimer geführt wurden, um wenigstens etwas Wasser gezielt ableiten zu können. Das

„Hausstellung – Baustop an Tag 2“ weiterlesen

Hausstellung – Tag 1

An diesem lang ersehnten Morgen fuhren wir nur ungern zur Arbeit und nicht in Richtung Grundstück, auf welchem heute unser Haus gestellt werden würde. So durften unsere Eltern den Aufbau des Erdgeschosses miterleben und dokumentierten diesen ersten Vormittag ausführlich für uns, worüber wir sehr dankbar sind. Der 40t Kran war von Fingerhut Haus auf 09.00 h bestellt und pünktlich erreichte derselbe die Baustelle, 

um sich sogleich auf dem Grundstück zu positionieren. Etwas früher erreichte die Kolonne der Firma Fingerhut Haus die Baustelle und begann unverzüglich mit der Arbeit. Zunächst wurde die Bodenplatte gesäubert, 

um anschließend die Plane zur Feuchtigkeitssperrung aufzubringen. Dabei mussten die Hauff-Trichter ausgespart, bzw. wieder freigeschnitten werden. Der Kran war mittlerweile sicher platziert und fuhr seinen Ausleger aus, welchen wir, als wir nachmittags die Baustelle erreichten, von weithin sehen konnten. Ein glückliches Gefühl war das. 

Den Berichten unserer Eltern zufolge waren die Außenwände des EG schnell aufgestellt, nachdem der erste Lastzug die Straße herauffuhr, um seine Fracht abzuladen.

Den Prozess konnten wir zum Glück am Nachmittag bei der Erstellung des OG verfolgen, dazu also später noch einige Details mehr. Nach den Außenwänden platzierte der Kran die Innenwände, welche er vom LKW der Firma Fingerhut Haus über das Gerüst in das EG hob. Nun war auch klar, warum das Gerüst schon am Samstag zuvor in voller Höhe aufgestellt worden war. Es machte das Arbeiten am Haus sicher und sehr einfach. Die Kolonne bestand aus fünf freundlichen Fingerhut Haus Mitarbeitern, die von ihrem Polier motiviert geführt wurden. Außerdem war unser Bauleiter auf der Baustelle und packte hier und da tatkräftig mit an. „Hausstellung – Tag 1“ weiterlesen

Halbseitige Straßensperrung

Die von uns beantragte halbseitige Straßensperrung beim Ordnungsamt wird von demselben u.a. an Ordnungspolizei, Feuerwehr und an den Rettungsdienst weitergeleitet, sodass diese Einsatzkräfte informiert sind, wenn es zu Behinderungen auf öffentlichen Straßen kommt. Ein Passieren der Baustelle war jederzeit möglich, da nur halbseitig gesperrt.

Wir stellten die am vorangegangenen Donnerstag abgeholte Beschilderung exakt nach der Skizze des Ordnungsamtes auf und dokumentierten diese anschließend ausführlich. Das Ganze war eine schweißtreibende Arbeit, da wie bereits erwähnt, die Standfüße der Baken mit 27 kg keine Leichtgewichte sind. Spaß hat es trotzdem gemacht.

 

Gerüststellung durch Fingerhut Haus

Mit der für uns zuständigen Disponentin von Fingerhut Haus konnten wir den Termin zur Aufstellung des Gerüstes für die Arbeiten an unserem Haus auf Samstag, 18.05.19 terminieren, da wir nicht wussten, wie schnell unser Erdbauer die notwendigen Arbeiten zur Dachentwässerung würde erledigen können. Wie sich herausstellte, dauerten die Arbeiten dann auch fast bis einschl. Freitag, sodass dies den Zeitplan entzerrte. Wir konnten das Ergebnis allerdings erst am Sonntag, 19.05.19, begutachten, da wir an diesem Tag auch die Beschilderung für die halbseitige Straßensperrung aufstellen wollten. Ein „Gerüststellung durch Fingerhut Haus“ weiterlesen

Das Dach des Hauses

Am Freitagmorgen erreichte uns ein Anruf eines LKW-Fahrers der Fa. Fingerhut Haus. Dieser gab an, sich mit seinem Lastzug vor unserem Grundstück zu befinden, um das Dach oder die Zwischendecke des Hauses zu liefern, bzw. um seine Fracht irgendwo abstellen zu können. Da wir von dieser Lieferung leider nicht in Kenntnis gesetzt worden waren, konnten wir kaum reagieren – dies hätten wir gern im Vorfeld getan. Das Abstellen der Lieferung vor dem Bauplatz war jedoch unmöglich und auch sonst gab es im Dorf wenig Möglichkeiten, die uns spontan einfielen. Also gaben wir dem überaus freundlichen und dankbaren LKW-Fahrer die Telefonnummer des Ordnungsamtes, um sich mit diesem über einen geeigneten Stellplatz für das Wochenende auszutauschen. Dieses war allerdings wenig hilfreich und wie sich später herausstellen sollte, fand sich nach einiger Zeit des Suchens ein Stellplatz oberhalb des Dorfes auf einem Waldparkplatz, der groß genug war, um niemanden zu stören. Die Bilder sind am Sonntag vor der Hausstellung entstanden.

Abtransport des Baggers

Nachdem wir vom Bauhof zurück waren und die Beschilderung teilweise aufgestellt hatten, „entließen“ wir die Mitarbeiter der Firma Bibert in den wohlverdienten Feierabend und warteten an ihrer Stelle auf den noch zu erfolgenden Abtransport des zuvor benötigten Geräts. Bis der Tieflader die Baustelle erreichte, sollte es aber noch etwas dauern und wir konnten in Ruhe die Arbeiten auf der Baustelle begutachten.

Der Tieflader fuhr gegen 19.00 Uhr vor und wir halfen beim Verladen des Geräts, so gut es eben ging. Das Aufladen der Löffel auf die Zugmaschine ging zügig voran und auch der Bagger war auf dem Tieflader schnell verstaut. Obschon die Tageszeit weit fortgeschritten war, machte der Mitarbeiter der Fa. Bibert einen motivierten Eindruck.

Damit ging der zweite Akt der Erdarbeiten zu Ende und wir waren mit den Leistungen der Fa. Bibert erneut mehr als zufrieden.

Die Beschilderung

An diesem Donnerstag hatten wir noch einen Termin mit einem der Mitarbeiter des Bauhofs, um die Schilder für die halbseitige Straßensperrung abzuholen, weshalb wir die Baustelle zeitig verließen und uns auf den Weg in Richtung Stadtwerke machten, an welche der Bauhof angeschlossen ist. Fingerhut Haus forderte eine 3-tägige halbs. Straßensperrung für die Hausstellung in der folgenden Woche. Das Ordnungsamt verlangte für diese zweite von uns beantragte halbseitige Straßensperrung 85 €, wobei sich die Preisdifferenz vermutlich aus der Anzahl der Tage ergibt. Während der Arbeiten zur Bodenplatte hatten wir nur einen Tag beantragen müssen, was uns, wie schon berichtet, 75 € gekostet hatte. „Die Beschilderung“ weiterlesen

Restarbeiten zur Entwässerung

Die Männer der Fa. Bibert hatten an diesem Donnerstag noch Restarbeiten zu erledigen. Als wir die Baustelle erreichten, waren diese weitestgehend abgeschlossen. Alle Gräben waren zugeschüttet und die letzten Arbeiten zur Verdichtung des Bodens waren im Gange. Auch die jeweiligen Seiten der Bodenplatte Haus waren für die Dämmung freigelegt worden und ein breiter befestigter Streifen für das Gerüst war angelegt.

Um die Baustelle auch noch gut erreichen zu können, wenn das Haus aufgestellt worden ist, baten wir die Fa. Bibert, uns eine Zufahrt von Süden her zu schottern, was gleichfalls bereits erledigt war.

Wie mit unserem Nachbarn im Westen abgesprochen, wurde mit dem Bagger gleichfalls etwas Mutterboden hinter die Betonwand der Garage aufgefüllt, um das Grundstück wieder anzugleichen. „Restarbeiten zur Entwässerung“ weiterlesen

Arbeiten zur Entwässerung – Tag 2

Als wir die Baustelle erreichten, war der tags zuvor bereits begonnene Anschluss des Abwasserrohres an den Übergabeschacht abgeschlossen.

Laut Entwässerungsplan mussten hier 125er Rohre verwendet werden, was sich unserem Erdbauer und uns nicht ganz erschloss, da im Haus „nur“ 100er Rohre verlegt sind und auch die regenwasserführenden Rohre haben eben diesen Durchmesser. Nun, vielleicht nur eine Vorgabe der Stadtwerke, welche auch die Abnahme unseres DN1000 DIN1986 Übergabeschachtes fordert, bevor dieser endgültig genutzt wird. Wir wollten uns in jedem Fall an die Vorgabe der Pläne halten, was wir taten. Im weiteren Arbeitsverlauf wurden die Entwässerungsrohre bis zur Zisterne verlegt, inklusive der Zuleitung der nordöstlichen Dachentwässerung.

Zwischenzeitlich wurde wieder einmal der Grill Fire Q angefeuert, um die Männer der Firma Bibert mit einer leckeren „Roten Wurst“ zu verköstigen, wobei sich herausstellte, dass einer der Mitarbeiter Veganer ist, der sich vegane „Patties“ zum Grillen mitgebracht hatte, welche selbstverständlich auch auf den Grill kamen. Die Stärkung war eine willkommene Pause.

Da die Zisterne insgesamt drei Anschlüsse aufweist, einen Zu- und einen Ablauf, sowie einen freien Anschluss, entschieden wir mit unserem Erdbauer, „Arbeiten zur Entwässerung – Tag 2“ weiterlesen

Arbeiten zur Entwässerung – Tag 1

Unser Bauleiter von Fingerhut Haus empfahl uns, die Arbeiten zur Entwässerung vor Hausstellung erledigen zu lassen und somit drängte die Zeit, weshalb wir unseren Erdbauer Herrn Bibert noch am Tag der Abnahme der Bodenplatten anriefen und um die Ausführung der Arbeiten in der KW20 baten. Dieser machte das fast Unmögliche möglich und die Arbeiten begannen am 14.05.19. Alls wir mittags die Baustelle erreichten, waren die KG-Rohre zur Entwässerung der Garage bereits verlegt und auch die Dachentwässerung der Westseite des Hauses war erledigt.

Die Grabungsarbeiten gingen an der Nordseite des Hauses in Richtung Zisterne weiter, denn das Regenwasser läuft über die Zisterne in den Übergabeschacht und dann in die öffentliche Kanalisation. Das Verlegen der KG-Rohre ging zügig voran und immer wurde nachgemessen, um das notwendige Gefälle zu erreichen.

Zwischendurch oder auf diesem Wege wurde noch das Abwasserrohr verlegt, das im Bereich des HWR in direkter Richtung auf den Übergabeschacht zuläuft. Es musste aber erst wieder freigegraben werden, da die Truppe der Firma Glatthaar alle offenen Gräben zugeschüttet und verdichtet hatte.
„Arbeiten zur Entwässerung – Tag 1“ weiterlesen

Work-Life-Balance

Aufs Land zu ziehen ist sicher die beste Entscheidung überhaupt, nicht für jeden, doch für uns in jeder Hinsicht. Auf unserem Bauplatz zu verweilen und nichts als die Geräusche der Natur zu vernehmen ist Balsam für die Seele. Ausblicke in die Natur wie eben der nachstehende laden zum Verweilen ein.