Richtfest

Wir entschlossen uns, das Richtfest am Samstag, 25.05.19 auszurichten, nachdem uns der Polier mitteilte, dass die Kolonne der Firma Fingerhut Haus kein Interesse daran habe, teilzunehmen. Verständlich, wenn man bedenkt, dass Freunde und Familie zu Hause warten. So verlegten wir den Termin von Freitag auf Samstag, fertigten kurzerhand einen Flyer und versendeten ihn an unsere Familie, enge Freunde und an unsere neuen Nachbarn. Es sollte ein wunderbarer Tag werden, der wie im Flug verging. Vormittags gegen 11.00 Uhr hatten wir jedoch noch Besuch eines Mitarbeiters der Firma Segmüller, welche unsere Küche produziert und dafür das Aufmaß nehmen wollte, was nun endlich möglich war. Zur Erinnerung: Die Küche hatten wir bereits im April 2018 gekauft. Wenigstens diese Arbeit war erledigt. Außerdem kam noch unser Stahlbauer vorbei, um das Aufmaß für die Stahltreppe zu nehmen.

Währendessen bereiteten wir im Haus alles für die Richtfestfeier vor. Um 14.00 h ging es los und die Gäste trudelten ein. Wir hatten kaum mehr Zeit uns der Arbeitskleidung zu entledigen. Unsere Eltern übernahmen den Grill, kümmerten sich mit vollem Eifer um den Baum für das Richtfest und wir

starteten stolz die ersten Führungen durch unser neues Zuhause. Ein unbeschreibliches Gefühl und einige Last fiel von unseren Schultern. Auch der Besuch auf dem Dach war ein Highlight für alle und für jene um so mehr, die nicht ganz schwindelfrei waren. Unser amerikanischer Freund brachte

zum Grillen amerikanisches Bier und andere Leckereien mit, welche großen Anklang fanden. Wir starteten am Nachmittag seine mitgebrachte Drohne vom Dach aus, um schöne Aufnahmen zu machen. Das Wetter spielte endlich mit und verwöhnte uns mit fast ununterbrochenem herrlichem Sonnenschein,

sodass das Richtfest auch in Ermangelung eines richtigen Zimmermanns ein voller Erfolg wurde. Nicht zu letzt durch einige Überraschungsgäste, die mehrere hundert Kilometer teils per maroder Deutscher Bahn oder im eigenen Kraftfahrzeug auf sich genommen hatten, um diesen Tag mit uns verbringen zu können. Darüber waren wir sehr dankbar. 

Die Jeeps durften nicht fehlen, wurden im Garten standesgemäß abgestellt und auch die Teppich-Insel aus Holzgerlingen bei Böblingen war dabei, von welcher wir einen Großteil unserer Bodenbeläge beziehen, die demnächst per Spedition

geliefert werden. Der Baum zum Richtfest wurde durch das Fehlen eines Dachfürsten ordentlich am Gerüst montiert und machte einen guten Eindruck. Organisiert hatten diesen unsere Eltern und natürlich auch feierlich geschmückt.

Wie bereits beschrieben verflog dieser Tag und wir beendeten die Feier  am Abend erschöpft aber überglücklich.

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