Unsere Erfahrungen beim Hausbau

Auf dieser Webseite/Blog erzählen wir über unsere ERFAHRUNGEN BEIM BAU unseres Traumhauses. Dabei berichten wir chronologisch, ehrlich und ungeschönt. Das schließt also mögliche negative Erfahrungen ein. Weiterhin legen wir Wert darauf, auch über Hausbaukosten zu sprechen. Unseren Hausbau realisieren wir mit der Fa. Fingerhut Haus, werden für diese Webseite/Blog aber nicht von derselben bezahlt. Logos und Bilder werden nur mit der Genehmigung des jeweiligen Eigentümers gezeigt, Namen von beteiligten Personen werden nur mit deren Einverständnis genannt. Alle hier gemachten Angaben entsprechen ausschließlich unseren persönlichen Erfahrungen. Alle Bilder/Texte unterliegen dem Copyright. 

Wir sind mit unseren Blog-Beiträgen in Verzug geraten, arbeiten diese aber beständig nach, sodass sich ein gelegentlicher Blick auf die Webseite in jedem Fall lohnt. Aktuell gibt es 180 Beiträge auf mittlerweile 40 Seiten und unzählige Bilder.

An dieser Stelle möchten wir uns auch für die unterdessen zahlreichen Anfragen, bzw. Nachfragen zu unserem Hausbau mit Fingerhut Haus und das uns damit entgegengebrachte Vertrauen bedanken.

RAHMENDATEN 
450-Seelen Dorf im vorderen Odenwald | Hessen | Germany | 711qm Grundstück mit Südlage | Wohnhaus für zwei Personen in Holzständerbauweise nach Grundsätzen der BAUHAUS-PÄDAGOGIK konzipiert | 160qm Grundfläche auf zwei Vollgeschosse verteilt | Deckenhöhe EG 270cm | Deckenhöhe OG 250cm | 45qm Garage | 20qm Carport | Durchfahrt des Grundstückes möglich | 20“ Überseecontainer | EIGENLEISTUNG: Bodenbeläge, Sanitär, Wandgestaltung. (Ausbaustufe: Fast fertig) | GEPLANT: Zufahrt und Gartengestaltung, Terrasse, Kamin & Pool 

WIR
(Fast) immer voll motiviert! Das muss reichen!

SOZIALE NETZE


STARTDATUM DES BLOGS:

21. Oktober 2017


 

Einweisung in die Heizungsanlage

Am Donnerstag der KW 28 wurden wir in die Bedienung und Wartung der Heizungsanlage eingewiesen. Diese Einweisung war entsprechend umfangreich, sodass wir eine Mitschrift der wichtigsten Punkte anfertigten.

Insbesondere die Feinjustierung der Heizkurve entpuppte sich als eine Wissenschaft für sich und wir beließen die Einstellungen zunächst, wie sie vom Techniker der Fa. Fehl & Sohn eingestellt worden war. Ein wichtiger „Einweisung in die Heizungsanlage“ weiterlesen

Letzter Einsatz des Erdbauers

Nachdem es tags zuvor auch endlich die Telekom geschafft hatte, das Haus an das öffentliche Telefonnetz anzuschließen, konnten wir mit dem Erbauer unseres Vertrauens kurzfristig einen Termin vereinbaren, um die Versorgungsgräben am Haus wieder zu schließen, stellten diese doch auch eine nicht unerhebliche Verletzungsgefahr dar.  

So rückte die Fa. Bibert mit der altbekannten Truppe gegen 08.00 h an, um die Arbeiten auszuführen. Die Gräben waren schnell verschlossen und wir führten die von uns noch zusätzlich gelegte Stromleitung für ein späteres Hoftor nach oben, um es später leichter wiederfinden zu können.

„Letzter Einsatz des Erdbauers“ weiterlesen

Elektrik, Heizung, Telekom und Garage

All diese Themen standen an diesem Montag auf dem Plan. Die Fa. Schürk wollte die Elektroinstallation fertigstellen, die Fa. Fehl & Sohn hatten einen Termin zur Befüllung und Überprüfung der Heizungsanlage abgesprochen und wir wollten die Stützmauer in der Garage streichen. Als wir die Baustelle erreichten, waren die Elektriker der FA. Schürk bereits am Werk.

Genauer gesagt waren der Chef höchstpersönlich, sein Sohn und ein weiterer Mitarbeiter vor Ort. Herr Schürk war gerade dabei, den in Hessen vorgeschriebenen riesengroßen Stromzählerkasten zu montieren, bzw. zu verkabeln, als wir das Haus betraten. Wir nutzten die Gelegenheit und schauten uns den Fortschritt der Installation an. Zu unserer großen Freude war nun endlich der Baustromkasten demontiert, sodass der sperrige Kasten „Elektrik, Heizung, Telekom und Garage“ weiterlesen

Bodenbeschichtung – die 2te

An diesem Sonntag führten wir den 2. Durchgang der Bodenbeschichtung in unserer Garage durch. Wie bereits erwähnt, nutzten wir dazu die 2K-Bodenbeschichtung der Fa. Wolfgruben Werke, mit welcher wir bisher ziemlich unzufrieden sind.

Abgesehen von der Farbe, die wenig mit Anthrazit zu tun hat, ist die Farbe mattiert und daher brutal anfällig für jedwede Art von Verschmutzung. Daher hofften wir, dass die zweite Schicht eine deutliche Verbesserung bringen würde. Tatsächlich verschwanden die Streifen und Unregelmäßigkeiten im „Bodenbeschichtung – die 2te“ weiterlesen

Estrichkontrolle – die 2te

An diesem Samstag stand dann außer den Arbeiten in der Garage auch noch eine genauere Inspektion des Estrichs an. Zunächst fegten und saugten wir das Haus gründlich aus, da doch viel Schmutz und Staub herum lag. Danach begutachteten wir die Arbeit der Firma Hasani etwas genauer. Die Farbe des Estrichs hatte sich schon deutlich verändert, ein gutes Zeichen für den fortschreitenden Trocknungsprozess.

 

Im Haus war es aber immer noch schwül. Man merkte die Feuchtigkeit des Estrichs deutlich. Wir gingen die Räume nacheinander durch und bemerkten u.a. die entsprechenden Dehnungsfugen, damit der Estrich arbeiten kann. „Estrichkontrolle – die 2te“ weiterlesen

Die Bodenbeschichtung

Wie bereits erwähnt, hatten wir uns für eine etwas teurere Farbe der Fa. Wolfgruben Werke entschieden. Die Bezeichnung lautet „W702 – 2K Epoxidharz Garagenfarbe Bodenfarbe | Anthrazit-Grau RAL 7016 – 10Kg“. Die Ätzlösung W800 wurde bereits zwei Tage zuvor aufgetragen und hatte somit genug Zeit zum Ablüften, Trocknen oder was auch immer. Der Boden wurde erneut gesaugt und dann ging es schon los. Wir hatten in einigen Kommentaren auf Amazon bereits gelesen, dass die Farbe einen Stich ins Fliederfarbene haben würde, konnten das den beigefügten Bildern aber nicht wirklich entnehmen. Leider sollte sich das auch in unserem Fall als wahr herausstellen. Außerdem wurde angegeben, dass die Farbe beim ersten Auftrag vom Untergrund stark aufgesogen werden würde, weshalb wir gleich zwei 10l Eimer bestellten. Wir mischten die jeweiligen Komponenten zusammen und rührten nach Vorgabe mit dem Akku-Schrauber.

Der erste Anstrich verschlang unglaublich viel Farbe und es reichte gerade für unsere 45 m2, obschon der Eimer für 50 m2 ausgelegt ist. Der erste Anstrich erschien uns auch recht streifig vom Farbauftrag her. An vielen Stellen konnte man zudem den Betonboden noch erahnen und auch die Löcher des Betons wurden bei diesem Anstrich nicht verschlossen. Ein zweiter Anstrich war für „Die Bodenbeschichtung“ weiterlesen

Und wieder Freitag

Die KW27 neigt sich also langsam dem Ende zu, dieses ist aber noch nicht erreicht und so starteten wir in den Freitag mit der Überweisung einer Rechnung an den Statiker Herrn Heidrich. Danach verfertigten wir ein Einschreiben für das Bauamt mit den uns mittlerweile vorliegenden Unterlagen zum Brandschutz, welches wir bei der Post abgaben und anschließend zum Haus fuhren. Dort lüfteten wir wieder alle Räume und saugten die Garage aus, nachdem wir ja am Tag zuvor die Ätzlösung aufgetragen hatten. Der Plan war, am Samstag mit der ersten Schicht der 2K-Bodenbeschichtung zu beginnen. Die Temperaturen waren gut und wir freuten uns auf ein neues „Abenteuer“.

Estrichkontrolle – The day after

Wir hatten von unserem Bauleiter Herrn Simon und natürlich von der Fa. Hasani, welche unseren Estrich tags zuvor verlegt hatte den Auftrag erhalten, möglichst täglich das Haus zu lüften, um die Feuchtigkeit entweichen zu lassen und um derart  den Trocknungsprozess zu begünstigen. Dabei musste darauf geachtet werden, dass nur für jeweils zehn Minuten zwei Mal täglich gelüftet wurde, damit der Estrich keinen Schaden nimmt. Scheint ein kleines Sensibelchen zu sein, dieser Estrich. Nun, wir hielten uns penibel an die Anweisungen und waren völlig begeistert, das erste Mal auf dem Estrich durch das Haus zu gehen, ist doch nun die nahezu endgültige Höhe erreicht.

Da die Bautreppe nun fehlte, mussten wir eine Leiter stellen, um den Estrich auch im Obergeschoss begutachten zu können und, um die Fenster zu öffnen. Wir legten vorsichtshalber noch ein Brett unter die Leiter. Als Laie weiß man ja „Estrichkontrolle – The day after“ weiterlesen

Ätzgrund für die Garage

Am 04.07.2019 stand auf unserer TO-DO-Liste der Start zum Ausbau der Garage, der unbedingt möglichst vor dem Umzug im Herbst abgeschlossen sein sollte, also zumindest weitgehend. Wie bereits berichtet, hatten wir uns im Vorfeld lediglich für das Auftragen einer 2-K Beschichtung entschieden, weshalb wir schon im Juni die Bodenplatte der Garage mit einem Tellerschleifer bearbeitet hatten, um eine möglichst glatte Oberfläche zu generieren. Bevor die 2-K Beschichtung aufgetragen werden kann, muss die Bodenplatte laut Angeben des Herstellers der Bodenbeschichtung mit einem Ätzgrund (Amazon 34,95 €) bearbeitet werden. Dieser raut die Oberfläche wieder etwas an, um eine bessere Haltbarkeit der Bodenbeschichtung zu gewährleisten. Wir entschieden uns für die Produkte der Wolfgruben Werke, welche nicht gerade günstig sind. Damit einher ging die Hoffnung, dass die Qualität stimmen würde. Diese Hoffnung sollte sich leider nicht erfüllen. Bevor wir jedoch mit dem Auftragen des Ätzgrundes (W800) beginnen konnten, kümmerten wir uns noch um den Zulauf der Stromkabel. Verlegt wurden je eine Leitung 230 Volt/400Volt, ein Netzwerkkabel und der Klingeldraht für ein militärisches Feldtelefon (FFOBZB). Diese Kabel sollten nun durch ein 100KG Rohr verlegt werden, um sie später hinter die Dämmung der Wand zu führen.

Die erste Idee war, die Kabel durch eine seitliche Öffnung zu legen, um sie direkt in die Wand zu führen, dies stellte sich später aber als nicht praktikabel heraus, warum die Kabel schlussendlich am oberen Ende des KG-Rohres dasselbe verlassen, um dann in die Wand geführt zu werden. Ein weiterer Punkt auf unserer Liste des Tages war, die Befahrbarkeit der Garage zu testen. „Ätzgrund für die Garage“ weiterlesen

Fa. Hasani und der Estrich

Parallel zur Fertigstellung unserer Garage rückte am Vormittag des 03.07.2019 die Fa. Hasani aus Bonn an, um den Estrich zu verlegen. Die Kommunikation mit den Männern der Kolonne gestaltete sich zunächst etwas schwierig, schien es doch keinen Polier oder wenigstens einen Kolonnenführer zu geben, der die Verantwortung inne hatte.

Ein weiteres Problem war der fehlende Sand, der noch geliefert werden sollte. Tags zuvor war ein Sattelzug angerückt, wieder ohne unsere Kenntnis, der ca. 21t Sand abladen wollte. Dabei war das Problem, dass ein Sattelzug zu groß für die Baustelle war und dieser unverrichteter Dinge wieder abfahren musste. Eine Rücksprache der Disponentin von Fingerhut Haus mit unserem Bauleiter oder uns, hätte dieses Problem vermeiden können. Verärgert hat uns dann noch der ungehaltene Anruf der Dame, die wissen wollte, warum der Sand nicht hatte abgeladen werden können. Wir gaben diesen Sachverhalt an unseren Bauleiter weiter. Vereinbart wurde nun, dass der Sand umgeladen und mit einem kleineren LKW angefahren werden sollte. Das allerdings erst „Fa. Hasani und der Estrich“ weiterlesen

Die Garage, Aufbau Tag 3

Am 03.07.2019 und damit am letzten Tag des Aufbaus unserer Garage durch die Fa. Fink-Garage gab es im Grunde nur noch Restarbeiten zu erledigen. Zuerst wurde die in RAL7016 ausgeführte Attika angebracht.

Im Anschluss gab es noch ein Problem mit dem Schloss für die Tür, welche in der falschen Optik (woodgrain) geliefert worden war, weshalb wir mit einem der drei Männer zum nahegelegenen Baumarkt fuhren, um dort ein passendes Schloss zu organisieren, damit die Garagentür abgeschlossen werden konnte. Ein elementarer Aspekt für uns, wollten wir die Garage in den nächsten Wochen gänzlich ausbauen, um auch für den anstehenden Umzug ggfs. Stell- und Staufläche zu haben. Nach der Installation des Türschlosses und der Funktionsüberprüfung folgte die restliche Verkleidung der Überdachung und schließlich die Abnahme der Garage sowie die Feststellung der noch auszubessernden Mängel. Wie bereits erwähnt, musste die Tür noch ausgetauscht werden. Wir fanden außerdem zwei Macken in der Attika, welche durch neue Elemente ersetzt werden sollten. Dass das Garagentor „Die Garage, Aufbau Tag 3“ weiterlesen

Die Garage, Aufbau Tag 2

An diesem 2. Tag der Aufstellung unserer Garage begannen die Arbeiten mit der Installation des Daches. Dazu wurden wenigstens 3 cm starke OSB-Platten verwendet, die auf die Balken geschraubt wurden. Die Temperaturen hatten unterdessen bereits wieder sommerliche Ausmaße angenommen.

Anschließend wurde die Regenrinne montiert. Wir hatten uns für ein außenliegendes Fallrohr entschieden, um in der Garage dafür nicht auch noch Platz opfern zu müssen. „Die Garage, Aufbau Tag 2“ weiterlesen

Zementlieferung zwischendurch

Der Aufbau der Garage nahm gerade richtig Fahrt auf und wir genossen das „Reality-TV“ von unserem Gerüst aus, als vor dem Haus ein LKW der Fa. Köbig zwei Paletten Dyckerhoff Zement abladen wollte. Da vor dem Haus kein Platz dafür war, wiesen wir den Fahrer darauf hin, den Zement hinter dem Haus abzuladen, was dieser auch gern tat.

Der Zement wird für den noch zu verlegenden Estrich benötigt, was wiederum am kommenden Mittwoch geschehen soll. Durch den Ausleger des LKW war es ein Leichtes, den Zement auf dem Grundstück zu platzieren und wir filmten den Vorgang neugierig.

 

Der Fahrer der Fa. Köbig war ebenfalls gut gelaunt und so war es ein überaus fröhlicher Vormittag. Einzig zu bemängeln ist vielleicht, dass wir durch die  für uns zuständige Disponentin von Fingerhut Haus nicht darauf aufmerksam gemacht wurden, dass der Zement geliefert wird. So hatten wir durch unsere  zufällige Anwesenheit das Glück, den Ablageort entsprechen koordinieren zu können.  „Zementlieferung zwischendurch“ weiterlesen

Die Garage, Aufbau Tag 1

Die Kalenderwoche 27 in 2019 war neben der Hausstellung sicher eine der ereignisreichsten Wochen überhaupt. Fink-Garage hatte die Aufstellung unserer Garage terminiert, Zement-, Kies,- Sand- und andere Materiallieferungen gaben sich die Klinke in die Hand und der Estrich sollte ebenfalls gelegt werden. Die Ereignisse überschlugen sich wieder einmal und es zeigte sich erneut, dass es immer besser ist, vor Ort zu sein. Warum wir uns für Fink-Garage entschieden haben, kann man in folgendem Blog-Beitrag lesen: „Entscheidung für einen Garagenbauer“

Der Aufbautrupp der Fa. Fink-Garage erreichte mit zwei großen Sprintern wie vereinbart die Baustelle am frühen Vormittag und begann sogleich mit der Arbeit. Die Truppe war wirklich gut gelaunt und einer der beiden Geschäftsführer, eine wahre Frohnatur, war ebenfalls mit von der Partie, was uns sogleich beeindruckte.

Zunächst wurde die Bodenplatte vermessen und erste Holzbalken ausgelegt, die mittels Ausgleichsplättchen ins Wasser gebracht wurden, um danach auf der Bodenplatte der Garage verschraubt zu werden.

 

Zwischenzeitlich erreichte die Zement-Lieferung die Baustelle, von der wir nichts wussten, bzw. nicht in Kenntnis gesetzt wurden  und wir wiesen den Fahrer in das Grundstück ein. Dazu in einem weiteren Blog-Beitrag Genaueres. „Die Garage, Aufbau Tag 1“ weiterlesen

Unterlagen zur Statik

Die Unterlagen zur Statik wurden uns am vergangenen Freitag von Fingerhut Haus, bzw. dem zuständigen Statiker Herrn Heidrich vorab per E-Mail übersandt, welche wir sogleich an das zuständige Kreisbauamt weiter leiteten, wohl wissend, dass die E-Mails dort nur sporadisch gelesen werden, was wir bereits mehrfach schmerzlich erfahren mussten – finsteres Mittelalter, wie wir finden, dazu später aber gern noch mehr… Also brachten wir am heutigen Samstage eine Kopie der Unterlagen persönlich ins Kreisbauamt, um die in der Mahnung gesetzte Frist einhalten zu können, und warfen sie dort in den entsprechenden Briefkasten. Dies dokumentierten wir zur Absicherung unsererseits mit einem Foto. So weit ist es bereits.

Fußbodenheizung Teil 2

Wir freuten uns an diesem Tag bereits auf das Ergebnis der Arbeiten an der Fußbodenheizung. Die Schlaufen wurden verlegt und wir waren gespannt, wie das in der Realität wohl aussehen mochte. Als wir die Baustelle gegen Mittag erreichten, hatte das Thermometer bereits die 30°C Marke überschritten und im Haus waren es gefühlt 10°C mehr, wohl wegen des Styropors und der noch nicht vorhandenen Möglichkeit, die Rollläden herunter zu lassen. Die Mitarbeiter der Firma ATHE-Therm waren von der Hitze sichtlich angestrengt, weshalb wir uns für eine kurze Erfrischung entschieden. Ein großer Eimer Vanilleeis mit frischen Früchten, den wir kurzerhand besorgten, brachte etwas Linderung von der Hitze und sorgte für eine gute Stimmung, sodass die Restarbeiten motiviert erledigt wurden. Wir begutachteten die in Schlaufen verlegten Rohrleitungen oder Schläuche im EG und OG, zunächst etwas verwundert darüber, dass man darauf herumlaufen konnte.

Die Schläuche wurden mittels roter Klammern, die mit Widerhaken versehen sind, im Styropor verankert. Dazu wurde ein spezielles Gerät verwendet, auf dem wir etwas amüsiert die Aufschrift „Affe“ lesen konnten. Ein kleiner Fehler, da ein vorangestelltes „W“ kaum zu erkennen war.

 

„Fußbodenheizung Teil 2“ weiterlesen

Einschreiben vom Bauamt

Und wieder erhielten wir ein Einschreiben vom Bauamt, schon tags zuvor am 25.06.2019, welches wir mit einigem Herzklopfen von der Post abholten, bevor wir auf die Baustelle fuhren. Das Bauamt mahnte uns in diesem Schreiben, die geforderten Statikunterlagen nicht fristgerecht eingereicht zu haben und drohte also wieder mit einem Bußgeld in nicht geringer Höhe. Wir hatten die Frist, die in Hessen scheinbar nur wenige Wochen beträgt, tatsächlich überschritten, was uns allerdings aufgrund des Trubels der Hausstellung und sonstigen Arbeiten der vergangenen  drei Wochen nicht gegenwärtig war, zumal wir die Unterlagen die Statik betreffend von Fingerhut Haus noch nicht übersandt bekommen hatten. Ein Anruf bei FHH genügte und uns wurde zugesagt, die Unterlagen binnen weniger Tage, also noch vor dem Wochenende, an uns zu übersenden, um diese dann an das Bauamt weiter zu reichen. Es bleibt spannend.

Fußbodenheizung Teil 1

Am Mittwoch, 26.06.2019 rückte die Firma ATHE-Therm zur Verlegung der Fußbodenheizung an. Als wir die Baustelle am späten Nachmittag erreichten, sah es bereits vor dem Haus nach regem Treiben aus. Ein großer roter LKW hatte seine Türen weit geöffnet und gab den Blick auf eine Unmenge von Materialien frei.

Styroporpakete türmten sich auf, Müll war in Plastiktüten zusammengefasst und auch die Rohrleitung für die Fußbodenheizung lag schon bereit. Neugierig betraten wir die Baustelle. Das Bild im Haus hatte sich wieder deutlich verändert, lag doch überall bereits die Styropordämmung auf dem Fußboden und gab nur noch hier und dort den Blick auf die Rohrleitungen der Belüftungsanlage frei. So langsam erreicht der Fußbodenaufbau seine komplette Höhe, was auch das Raumgefühl veränderte.

„Fußbodenheizung Teil 1“ weiterlesen

Installation der Attika & Fallrohre

Weiter ging es mit der Installation der Attika, welche von uns in RAL7016 beauftragt wurde, also passend zu den Fensterrahmen und unserer Haustüre. Wir freuten uns schon sehr, würde diese doch das Bild des Hauses erneut verändern. Es ist vermutlich nicht notwendig zu erwähnen, dass die Pulverbeschichtung der Attika mit knapp 1000 € zusätzlichen Kosten ein weiteres ungeplantes Loch in die Kasse gerissen hat. Auch eine der Positionen, über die beim Angebotspreis durch den Hausverkäufer nicht gesprochen wird, bzw. welche auch aus Unkenntnis ein unbekannter Faktor ist und welche eben erst bei der Bemusterung Erwähnung findet, weil sie dann in jedem Fall ein Punkt auf der Liste ist, der abgearbeitet wird. Vielleicht war es töricht von uns anzunehmen, dass derlei Positionen bereits inkludiert sein würden, wenn man sich für farbige Fenster entscheidet. Wenn wir darauf verzichtet hätten, wäre die Attika in Alu-Optik ausgeführt worden. Leider konnten wir berufsbedingt erneut nicht bei der Installation zugegen sein und bei unserer Ankunft auf der Baustelle war die ausführende Firma bereits nicht mehr zugegen. Die Installation der Attika sah zumindest für unser laienhaftes Verständnis sehr gut aus. Keine Kratzer, keine Beschädigungen. Außer einigen Einschlüssen während der Pulverbeschichtung, die sich aber in Grenzen hielten, konnten wir nichts feststellen, worüber wir mächtig froh waren. Weitere Bilder dazu finden sich in der Galerie.

Bei der Begutachtung der Installation der Fallrohre fiel uns sogleich auf, dass das östliche Fallrohr nicht  zu 100% senkrecht, also parallel zur Hausecke angebracht worden war, da das Lüftungsgitter der Heizungsanlage im Weg ist.

Auch wirkte die Installation der Fallrohre und der oben aufgesetzten Wasserauffangbehälter mehr als provisorisch. Einzelne Schrauben waren z.B. nicht ganz eingedreht. Nach telefonischer Rücksprache mit dem zuständigen „Installation der Attika & Fallrohre“ weiterlesen

Abschluss der Vorinstallation Heizung & Sanitär

Am 21.06. waren die Arbeiten zur Vorinstallation der Heizung, der Lüftung und der Sanitäranlagen abgeschlossen und wir dokumentierten am späten Nachmittag die Arbeiten der Fa. Fehl & Sohn, bzw. der beteiligten Handwerker. Dabei fiel uns im Hauswirtschaftsraum sogleich ein stinkender Geruch in die Nase und wir wunderten uns, woher dieser denn kommen möge. Die Quelle des Übels war schnell ausgemacht.

Das vor einer Woche durch die Handwerker geflutete Leerrohr war nicht etwa von diesen wieder entleert worden, sondern man hatte einfach einen Deckel darauf gestülpt und das Leerrohr sowie den Hauff-Trichter voll Wasser stehen lassen, das unterdessen zu gammeln begonnen hatte. Abgesehen davon, dass wir bereits den Eindruck gewonnen hatten, dass die Baustelle während der Installationsarbeiten nicht allzu ordentlich, bzw. sauber geführt worden war, trieb uns dieser Umstand die Zornesröte ins Gesicht, mussten doch wir das brackige Wasser aus dem Leerrohr pumpen und den Hauff-Trichter säubern, welcher unterdessen mit weiteren Rohrleitungen so zugebaut worden war, dass wir das 100er Rohr nicht mehr voll nutzen werden können. Dies dokumentierten und reklamierten wir bei unserem Bauleiter. Wir wollen an dieser Stelle kurz vorgreifen und berichten, dass es bei der Bauabnahme, bzw. Hausübergabe im September zu einer geringen Erstattung dieses ärgerlichen Umstandes kommen sollte. Zum Glück hatten wir die bereits erwähnte Gardena-Pumpe zur Hand, welche uns schon das Leerpumpen des gefluteten Leerrohres zur Garage hin ermöglicht hatte und mittels eines Akku-Schraubers betrieben wird.

„Abschluss der Vorinstallation Heizung & Sanitär“ weiterlesen

Die Schleifmaschine

An diesem Samstag waren wir früh auf den Beinen um einen reservierten Tellerschleifer mit Diamantscheibe bei einem nahegelegenen Verleih für Baumaschinen zu organisieren.

Wir hatten uns dazu entschieden, die Bodenplatte der Garage lediglich abzuschleifen und mit einem 2K-Anstrich zu versehen, also keine Fliesen zu verlegen. Da die Bodenplatte hier und dort noch einige Löcher und Unebenheiten aufwies, hatten wir bereits am Donnerstag zuvor diese mit Bestonspachtel verschlossen.

Da der Garagenaufbau für Anfang Juli terminiert werden konnte, wollten wir nun mit den Schleifarbeiten beginnen. Das Gerät brachte einige Kilogram auf die Wage, passte aber in unseren Jeep und so konnte es los gehen. Es musste los gehen, wollten wir den Tellerschleifer doch noch am selben Tag zurückbringen. Eine Kaution von 400 € wurde per EC-Karte abgebucht. Die „Die Schleifmaschine“ weiterlesen

Im Zeitplan

Vier Tage nach Beginn der Arbeiten zur Vorinstallation der Heizungsanlage Vitotronic 200 in Verbindung mit dem Warmwasserspeicher Vitocell 100, der Zehnder Lüftungsanlage ComfoAir E und den Sanitäreinrichtungen sind wir noch im Zeitplan.

Das handwerkliche „Chaos“ der letzten Tage hatte sich bei unserem heutigen Besuch nahezu verflüchtigt und die Fortschritte waren deutlich sichtbar. Auf dem Boden in der Küche waren die Zuleitung für Kalt- und Warmwasser verlegt worden und auch der Kaltwasserzufluss für unseren Kühlschrank ragte nun aus der Wand. Überall auf dem Boden lagen außerdem isolierte Rohrleitungen, die direkt in den Hauswirtschaftsraum führen, wo sich die Heizungsanlage befindet.

„Im Zeitplan“ weiterlesen

Leerrohr geflutet?

Leider konnten wir in dieser Phase berufsbedingt nicht täglich auf der Baustelle sein, weshalb wir am 13.06.2019 den Stand der Arbeiten begutachten wollten und auf die Baustelle fuhren. Das handwerkliche „Chaos“ hatte sich deutlich verändert.

Einige Kartons waren bereits ausgepackt, die Lüftungsanlage war im HWR installiert, der Warmwasserspeicher und auch die Heizungsanlage standen nun an ihrem Platz und viele neue Rohre und Leitungen waren verlegt worden.

Wir schauten uns zum ersten Mal die von uns in Edelstahl georderten Verschlusskappen der Abluft unserer Lüftungsanlage an und nahmen im HWR außerdem zur Kenntnis, dass die benötigte BWT-Entkalkungsanlage ebenfalls an der Wand montiert war. Dabei stellten wir leider Kratzer im Gehäuse fest, was wir unserem Bauleiter mitteilten. In diesem Zusammenhang mussten wir „Leerrohr geflutet?“ weiterlesen

Vorinstallation Heizung & Sanitär

Als wir an diesem Nachmittag die Baustelle erreichten, bot sich uns ein ganz neues Bild. Die Fa. Fehl & Sohn aus Freiensteinau hatte mit der Vorinstallation der Heizung und der Sanitäranlagen begonnen und in Folge dessen bot sich uns ein Bild aus offenen Wänden, die bereits verlegte oder installierte Rohre freigaben, kistenweise Material und viele KG-Rohre, welche zum Teil wild in der Gegend verstreut herum lagen und auf ihren Bestimmungszweck zu warten schienen. Irgendwie eine große Collage aus allen möglichen Materialien, wie sie ein Arbeitstag hinterlassen hat.

Neugierig begannen wir die Baustelle zu erkunden und versäumten nicht, alles genau zu dokumentieren, um später ggfs. zu wissen, wo und in welchem Abstand Rohre und Leitungen verlegt sind. Dazu nutzten wir teilweise einen Meterstab oder das Maßband des iPads, welches uns aber zu ungenau erschien.

„Vorinstallation Heizung & Sanitär“ weiterlesen

Auftrag vom Stahlbauer

An diesem Samstag erledigten wir aber auch andere Arbeiten, wie z.B. das Einzeichnen der Aussparungen für die Installation unserer Stahltreppe, die wir in Eigenleistung, also nicht über Fingerhut Haus, planen. Dazu hatte uns unser Stahlbauer genaue Instruktionen erteilt. Da die Verlegung des Estrich nahte, war es Zeit, diese Aufgabe zu erledigen. Mit einem Zollstock, einem Maurerdreieck und einem Edding ging es dann zur Sache. Kein großer Akt, auf Genauigkeit kam es jedoch an. Nun mussten wir nur noch ein wenig Styropor zuschneiden, um den Estrich daran zu hindern, die Installationsbereiche für die Treppe, welche auf der Bodenplatte verschraubt werden muss, zu verdecken. Das erledigten wir in Ermangelung geeigneten Materials jedoch erst später.

Strom fürs Hoftor

Am Samstag vor Pfingsten machten wir uns dann daran, die Versorgungsleitungen für ein zukünftiges Hoftor und den Eingangsbereich zu unserem Grundstück durch das noch freie Leerrohr zu verlegen. Dazu hatten wir 30 Meter Stromkabel, 30 Meter Schnur und Telefonkabel gekauft. Letzteres wurde von Fingerhut Haus bereitgestellt, da wir eine Gegensprechanlage am Hoftor bereits in die Planungen mit aufgenommen hatten.

Günstiger wäre es vermutlich gewesen, dieses selbst zu organisieren. So war es wenigstens ein Punkt weniger auf der Liste der Dinge, die fristgerecht zu organisieren waren. „Strom fürs Hoftor“ weiterlesen

Ein schöner Morgen

Trotz des etwas trüben Wetters am Morgen versprach es wieder ein spannender Tag auf der Baustelle zu werden. Es gab einiges zu erledigen, das wir uns für diesen Samstag auf die Liste geschrieben hatten. Eine Pause durfte natürlich nicht fehlen. Kaffe gab es ja nun auch endlich.

Endlich Licht und Kaffee

Was wir nicht wussten war, dass der unsäglich kostspielige Baustromkasten nach Anschluss des Hauses ans Stromnetz vor wenigen Tagen nicht zurückgegeben werden kann, da die e-Netz Südhessen nicht in der Lage war, bei Anschluss des Hauses an das Stromnetz, den notwendigen Stromzähler mitzubringen, was sich nach Auskunft des Elektrikers auch noch einige Zeit hinziehen würde. So mussten wir für die noch folgenden Arbeiten, den zuvor abgeklemmten Baustromkasten wieder installieren lassen. Das erfolgte nun natürlich am Anschlusskasten, der sich im HWR befindet.

Dazu benötigten wir wieder die Firma Reich, welche uns den Baustromkasten geliehen hatte. Diese konnten den Anschluss nach vorheriger Absprache jedenfalls relativ kurzfristig vornehmen. Resultat ist nun, dass der „Endlich Licht und Kaffee“ weiterlesen

Wasser marsch!

Nachdem am Tag zuvor der Netzbetreiber e-Netz Südhessen durch die Fa. Hechler die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme des Hausanschlusskasten hatte vornehmen lassen, folgte am heutigen Tage in direkter Absprache mit den Stadtwerken der Anschluss an das Frischwassernetz.

Dabei wurde ein mächtiges blaues Rohr, welches sich kaum bändigen ließ, durch die bereits verlegten Leerrohre in den Hauswirtschaftsraum (HWR) gezogen. Der Anschluss an das öffentliche Wassernetz erfolgte mit schwerem Gerät und erforderte vom Installateur eine gehörige Portion Kraft.

Auf den Bildern ist gut der halbseitig freigelegte Übergabeschacht zu erkennen, neben welchem die zwei Leerrohre für Wasser und Stromkabel für das geplante Hoftor direkt auf den HWR zulaufen. Das grüne KG-Rohr verbindet den Überlauf der Zisterne, die an das Abwassernetz angebunden ist, mit dem Übergabeschacht. 
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