BG BAU Meldung

Mit Genehmigung des Bauantrages wurden wir darauf hingewiesen, dass unser Bauvorhaben gleichfalls bei der Berufsgenossenschaft Bau zur Unfallversicherung nicht gewerblich beschäftigter Personen auf unserer Baustelle angemeldet werden müsse. Dies konnten wir einfach und unkompliziert mittels eines Formulars über die Webseite der Berufsgenossenschaft erledigen. Wir wurden darüber informiert, dass man sich mit uns in Verbindung setzen wolle. Wir warten nun auf Nachricht, um die beteiligten Firmen angeben zu können. Die Webseite erklärt außerdem, wie der Beitrag zur Unfallversicherung berechnet wird, sofern nicht gewerbliche Helfer auf der Baustelle tätig sein würden. Es wird empfohlen, dazu ein Bautagebuch zu führen, um die geleisteten Stunden nachvollziehen zu können.

Feinplanum und Schluss

Auch der letzte Tag der Erdarbeiten kam mit wechselndem Wetter daher, obschon Sonnenschein angekündigt war. Als wir die Baustelle erreichten, war die endgültige Höhe des frostfreien Unterbaus nahezu erreicht und der Bobcat war wieder im Einsatz, um das Feinplanum herzustellen. Dabei hatte dieser an der Schaufel zwei lanzenartige Laserreflektoren erhalten, die in die Höhe ragten, um das Lasersignal aufzufangen, wie man uns erklärte. Die Zisterne und der Übergabeschacht waren gleichfalls im RC-Schotter verschwunden und die Markierungen für Wasser, Abwasser und die Anschlüsse der Zisternen waren gesetzt.

Während der Bobcat seine Arbeit verrichtete, wurden die Überreste der Klärgrube einigermaßen vom lehmigen Erdreich befreit und mit dem Caterpillar Bagger auf einen LKW verladen, um sie zu entsorgen. Dann streikte die Lasertechnik am Bobcat, weshalb der Rest der Arbeit mit dem Löffel des Caterpillar erledigt wurde. Mit einer Messlatte, an welcher ebenfalls ein Lasermessgerät angebracht war, wurde von Hand zusätzlich ständig die Höhe kontrolliert.

Unterdessen besorgten wir einige Pizzen für die motivierte Truppe der Firma Bibert aus einer nahegelegenen Pizzeria, da es doch später werden würde. Die Rüttelplatte kam abschließend an die Reihe, um die letzte Schicht zu verdichten.

Der sogenannte Lastplattendrucktest wurde 4-5 Mal an verschiedenen Positionen durchgeführt. Das Ergebnis erhielten wir wenige Tage später per E-Mail. Unser Erdbauer hatte dieses wie besprochen an unseren Hersteller der Bodenplatte Glatthaar gesendet, der das Protokoll wiederum für seine Arbeiten im Mai benötigt.

Der Bobcat wurde noch an diesem Abend zur nächsten Baustelle verlegt, wohingegen der Caterpillar erst einige Tage später abgeholt und daher auf dem Grundstück abgestellt wurde.

Mit einem kurzen Plausch und einem herzlichen Abschied von der Truppe der Fa. Bibert gingen ereignisreiche Tage zu Ende und wir fieberten der Rechnung entgegen, welche deutlich höher ausfallen würde, als erwartet. Leider irgendwie auch eine traurige Gesetzmäßigkeit, an die wir uns als Bauherren schon fast gewöhnt haben. Alles wird immer teurer, nichts billiger, es sei denn, man streicht etwas…

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Frostfreie Gründung

Dieser vierte Tag der Bauarbeiten beinhaltete im Wesentlichen die Herstellung der 90cm starken frostfreien Gründung. Dazu hatte die Truppe unseres Erdbauers einen wieselflinken Bobcat mitgebracht, der nur so über das Grundstück flog. Das war beeindruckend.

Wie sich schnell zeigte, wurde eine weitere Rampe oder Zufahrt in die Baugrube hergestellt, damit die LKW’S direkt hinunter fahren konnten. Das dauerte gefühlt jedenfalls nur wenige Minuten und brachte eine ordentliche Arbeitserleichterung, wie sich später herausstellte.

Zwischenzeitlich wurde uns dann klar, dass die Wasseruhr, welche in dem bereits abgerissenen Schacht lag, bei der Lieferung der Schotterberge am Tag zuvor vergraben wurde. Da wir diese allerdings benötigen, mussten die Jungs den ehemaligen Schacht wieder frei legen und die Wasseruhr bergen, was nach einer guten halben Std. gelang.

Der Bürgersteig war mittlerweile mit großen Stahlplatten gut geschützt, sodass die LKW ihre Fracht in die Baugrube fahren konnten. Der ein oder andere hatte dann aber doch Probleme, wieder heraus zu fahren und dies gelang dann oft nur mit viel Schwung.

Das Wetter spielte an diesem Tag nicht mit und ein leichter Nieselregen verwandelte den RC-Schotter und das lehmige Odenwälder Erdreich in eine zähe Masse, zumindest für die Stiefel, an denen das Zeug fest klebte. Die Maschinen hatten damit keinerlei Probleme. An diesem Tag grillten wir erneut für die Truppe der Fa. Bibert einige Würstchen, was gut ankam. Auch ein Truckerfahrer, der als Subunternehmer für die Fa. Bibert arbeitet, sprang von seinem Laster und wurde versorgt.

Danach ging es dann schon mit der Rüttelplatte weiter, um den RC-Schotter entsprechend zu verdichten. Dies geschah im Kreuzgang. Es folgte eine weitere Schicht Schotter und immer so weiter, bis die entsprechend eingestellte Höhe erreicht war. Dabei half, wie bereits berichtet, ein Laser-System.

In den kurzen Pausen zwischen der Lieferung des Schotters ergab sich dann auch kurz die Möglichkeit, mit dem Jeep in die Baugrube zu fahren, um ein wenig „im Sandkasten“ zu spielen. Viel Platz war nicht, es reichte aber, um einige Runden zu drehen, den Jeep ordentlich einzusauen und um einige Bilder zu machen. Wen man schon die Gelegenheit hat, „off-road“ in der eigenen Baugrube zu fahren, dann muss man das nutzen, sehr zur Freude unseres Poliers, der zwischendurch mit dem Bobcat eine Rampe anlegte, um mit dem Jeep darüber fahren zu können. Leider ging uns der Sprit aus und wir mussten zu einer nahegelegenen Tankstelle fahren, wo wir sogleich Kaffee und Kuchen besorgten.

Da die Laser-Module des Bobcats versagten, musste unser Polier mit dem Caterpillar die entsprechende Höhe abziehen und wir waren erneut von der Präzision dieser Maschinen beeindruckt.

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Zisterne und Übergabeschacht

Als wir die Baustelle erreichten, war die Truppe der Fa. Bibert schon einige Stunden vollauf beschäftigt. Das Loch der ehemaligen Klärgrube war mit grobem Schotter aufgefüllt.

LKW’s brachten im Minutentakt den benötigten Recycling Schotter für die frostfreie Gründung, welche in unserem Fall laut Bodengutachten 90cm betragen musste. Dieser wurde von nordwestlicher Richtung auf das Grundstück gekippt.

Die tags zuvor errichtete Zufahrt an der nordöstlichen Grundstücksgrenze war unterdessen ebenfalls einem weiteren Loch gewichen und zu unserem Bedauern mussten wir feststellen, dass wir das Einsetzen unserer 5400l großen Zisterne verpasst hatten. Es ragte nur noch der obere Teil der Zisterne heraus, sodass wir die Anschlüsse begutachten konnten.

Zwischenzeitlich und gleich neben der Zisterne wurde der Übergabeschacht für das Abwasser installiert, was mächtig spannend war. Es musste ein entsprechendes Gefälle hergestellt und passgenau an den Kanal angeschlossen werden. Das erforderte eine Feinjustierung, bei welcher der Schacht zwei oder drei Mal heraus und wieder hinein gehoben wurde, bis die richtige Höhe erreicht war.

Währenddessen  rollte ein LKW nach dem anderen die Straße herauf, um seine schwere Last loszuwerden, wobei sich der RC-Schotter zu einem ordentlichen Berg türmte.

In der Baugrube des Übergabeschachtes konnten wir sodann auch das tags zuvor beschädigte Frischwasserrohr, welches von den Stadtwerken geflickt werden musste, in Augenschein nehmen und Detailfotos der genauen Lage anfertigen. Dazu nutzten wir eine Messlatte. Auch der eingeschlagene Nagel der Stadtwerke auf dem Bürgersteig ist gut zu erkennen.

Im Übrigen versuchten wir ohnehin so viel wie möglich fotografisch zu dokumentieren, um später noch einen Eindruck davon zu haben, wie und wo welches Kabel oder Rohr verlegt ist. Nach dem Ausrichten und der Feinjustierung des Übergabeschachtes ging der Aufbau desselben zügig von statten. Gummidichtungen wurden zwischen die schweren Betonteile eingebracht und das KG-Rohr installiert.

Das Loch wurde anschließend sofort zugeschüttet und entsprechend verdichtet. Außerdem wurde dieser Teil der Baustelle mit Schutzzäunen ausgestattet.

Das gelieferte RC-Material sollte am nächsten Tag verarbeitet werden. Als letzte Amtshandlung an diesem Tage sicherten wir die Südgrenze des Grundstücks mit einem Bau- oder Warnzaun, welchen wir inkl. der Metallspieße über Amazon für ca. 80 € (2x 30m Zaun, 10x Metallspieße) im Vorfeld gekauft hatten.

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Die Baugrube

Am zweiten Tag der Erdarbeiten klaffte bereits ein großes Loch in unserem Grundstück. Die Baugrube der Garage war bereits fertig ausgehoben, die Arbeit am restlichen Teil  war in vollem Gange. Der Hang zum Nachbarn wurde mit Gewebeplane verhängt, um ein Abrutschen des Erdreichs bei zu starkem Regen zu verhindern.

Da das Erdreich nicht mehr auf dem Grundstück gelagert werden konnte, musste es abgefahren werden, zu unserem Bedauern. Erste LKW’s brachten bereits RC-Material (Recycling Schotter), mit dem eine Zufahrt zur Baugrube geschottert werden sollte, damit die LKW’S bis hinunter fahren konnten. So der Plan. Wir waren jedenfalls mächtig gespannt.

Nachdem die Baugrube ausgehoben war, wurde der Ringerder aus Edelstahl verlegt. Dabei verletzte sich einer der Mitarbeiter an der Nase, weshalb wir ihn kurzerhand in das nahegelegene Krankenhaus fuhren, wo er mit einigen Stichen genäht wurde. Danach ging es wieder zur Baustelle und es wurde tapfer weiter gearbeitet.

Die alte Klärgrube war bereits entfernt und nur ein tiefes Loch zeigte den ehemaligen Standort an. Die Betonreste wurden später abtransportiert.

Leider wurde an diesem Tag in unserer Abwesenheit die Wasserleitung durch den Löffel des Baggers beschädigt, welche in den gemauerten Schacht führte, sodass der Versorger kommen musste, um die Leitung abzuklemmen. Damit war die Option des günstigen Bauwassers zunächst vom Tisch, da die verschlossene Zuleitung des Frischwassers am nächsten Tag unter einer 2m dicken Schotterschicht verschwand.

Auch das bereits verlegte oder vorhandene Stromkabel wurde stellenweise freigelegt.

Zum Vorschein kam auch jede Menge alter Bauschutt vom Abriss des vorherigen Gebäudes, welcher schon 10 Jahre zurückliegt. Diesen hatte man einfach unter dem Mutterboden begraben. Ein Abtransport und die Entsorgung desselben wäre zu teuer gewesen, weshalb wir den Bauschutt ebenfalls im Garten vergraben werden müssen. Zum Glück stießen wir nicht auf anderweitige Altlasten. Nur die wachsende Anzahl der mit Muttererde beladenen LKW’s bereitete uns zunehmend Sorgen. Am späten Nachmittag wurde dann die Zufahrt zur Baugrube geschottert, bzw. ein Teil davon.

Am Ende des Tages sah die Baugrube dann schon wieder stark verändert aus und wir waren gespannt, wie hoch wir schließlich mit der Aufschüttung kommen würden. Zur Erinnerung: Das Bauamt hatte nur 0,25m Aufschüttung erlaubt. Wie sich später noch zeigen wird, war das wohl Glück im Unglück, wenn man berücksichtigt, wieviel Tonnen RC-Material benötigt werden, um allein diese Baugrube zu füllen…

Bildergalerie Tag 2

1 1/2 Jahre später

Dass 1 1/2 Jahre vom Kauf des Grundstücks bis zum ersten „Spatenstich“ vergehen sollten, war natürlich nicht abzusehen. Viele unangenehme, fremdbestimmte und teure Erlebnisse füllen diese Zeitspanne, auf die wir hätten gut verzichten können. So war die Freude natürlich groß, als der Bagger seine Arbeit aufnahm und das Grundstück zunächst von der Grasnabe befreite. Die Präzision dabei war beeindruckend.

Das Baustellenschild war zuvor an einer gut sichtbaren Stelle angebracht worden. Im Hintergrund sieht man den Caterpillar Bagger bei der Arbeit, die zügig voranschritt.

Etwa ein Drittel des abgetragenen Erdreichs war mit den lästigen Brombeeren versetzt, die wir im Jahr zuvor mehrfach niedergemacht hatten. Dieses musste also abgefahren werden und erforderte drei Fahrten des 18 Tonnen LKW’s. Dass es am Ende ca. 20 LKW-Ladungen benötigen würde, das überschüssige Erdreich abzufahren, war an diesem sonnigen Morgen noch nicht klar.

Zwischenzeitlich mussten auch die verbliebenen Wurzelstöcke der Birken und Koniferen dran glauben. Unter unglaublichem Getöse riss der Caterpillar Bagger diese aus dem angestammten Erdreich. Die größte der Birkenwurzeln sprang unter dem aufgebauten Druck nachgebend regelrecht aus der Erde. Dabei hoben sich die Hinterräder des Baggers in die Höhe. Die Wurzelstöcke abzutransportieren ist sehr teuer, weshalb wir uns für eine Lagerung auf dem Grundstück entschieden, um diese im Lauf der Zeit selbst zu zerkleinern.

Wenige Stunden später sah das Grundstück schon bedeutend anders aus. Das Grün wich einem Braun. Die Veränderung war beeindruckend und die Arbeit des Poliers, welcher den Bagger bediente, faszinierte uns zunehmend. Das präzise Abziehen des Erdreichs mit dem „Löffel“ wird über einen Laser gesteuert. Das Gerät, welches auf einem Dreibein am Grundstücksrand steht, wird auf einen vom Vermesser festgelegten Höhenbezugspunkt eingestellt und ermöglich dem Bagger, der mit entsprechenden Sensoren ausgestattet ist, Arbeiten bis zu einem 1/2 Zentimeter genau auszuführen.

Uns war und ist es wichtig, die für uns tätigen Arbeiter entsprechend zu versorgen, weshalb wir in unserem 750kg Anhänger, den wir am Grundstück haben stehen lassen, immer Getränke bereit hielten. Auch kam an diesem Tag der Grill zum Einsatz, zur Freude aller.

Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg, um die vorbestellte Mehrspartenhauseinführung (MSH) und die notwendigen Rohrlängen abzuholen. Dazu fuhren wir zum örtlichen Versorger, den Stadtwerken. Mittels eines Lieferscheins erhielten wir die gewünschten Artikel und uns fiel ein, auch gleich den Deckel für die MSH mitzunehmen. Das erspart uns eine zusätzliche Fahrt. Und wieder waren wir über unseren kleinen Anhänger froh, da er genug Platz zum Transport der Materialien bot.

Zurück auf der Baustelle glich diese bereits einem Schlachtfeld. Der Bagger hatte ganze Arbeit geleistet und fraß sich mittlerweile tief ins Erdreich. Dabei wurde dann auch klar, dass das ausgehobene Erdreich in Gänze keinen Platz auf dem Grundstück finden würde, weshalb es abtransportiert werden musste. Das wiederum bedeutete steigende Kosten.

Auf dem folgenden Bild ist gut zu erkennen, wie genau sich die Baggerschaufel über das Erdreich bewegt und den überschüssigen Boden abträgt. Links im Bild ist die steile Kante zum höher gelegenen Grundstück unserer Nachbarn im Westen zu erkennen. Der Bagger arbeitet hier im Bereich unserer zukünftigen Garage. 

Unterdessen türmten sich die Erdmassen zu einer einladenden Hügellandschaft auf, die nur durch das beständige Erscheinen der LKW’s am wachsen gehindert werden konnte.

Zu guter letzt an diesem ereignisreichen Tag ergab sich dann noch das Problem, dass die zu entfernende Klärgrube mit Wasser gefüllt war, welches hätte abgepumpt werden müssen. Da uns das nicht klar war und auch nicht mitgeteilt wurde, war nun guter Rat teuer. Genau genommen um die 70 € teuer, da wir eine Schmutzwasserpumpe aus dem nahegelegenen Baumarkt besorgten, mit welcher wir die alte Klärgrube vom Wasser befreien konnten. Unsere westlichen Nachbarn halfen mit Strom und einem Gartenschlauch aus.

Bildergalerie Tag 1

Das Baustellenschild

Nach §10 Abs.2 der Hessischen Bauordnung muss die Baustelle mit einem entsprechenden Baustellenschild ausgestattet sein. Die Vorlage steht als pdf.-file BAB24 zur Verfügung. Also fertigten wir aus Restholz ein Baustellenschild an, auf welchem wir den Vordruck ausgefüllt anbrachten. Diesen laminierten wir zuvor, sodass er den Witterungsbedingungen besser standhalten kann. Zur Vorsicht fertigten wir von dem Vordruck mehrere Exemplare an, die wir bei Bedarf austauschen können.

Fotosession

Bevor die Erdarbeiten beginnen konnten, mussten wir noch die 20 Paletten umsetzen, welche wir schon auf dem Grundstück unter einer Plane gelagert hatten. Diese dienen später z.B. für trockene, bzw. einigermaßen saubere Wege zum Hauseingang oder zur Garage, solange die Außenanlage nicht gestaltet ist.

Also fuhren wir am Samstag erneut auf das Grundstück, wieder bei bestem Wetter und setzten die Paletten an einen zuvor abgesprochenen Platz, wo sie die anstehenden Erdarbeiten nicht stören würden. Außerdem lagen noch einige zugeschnittene Baumstämme der im Jahr zuvor gefällten Koniferen herum, die wir ebenfalls neu platzieren mussten. So vorbereitet blieb noch etwas Zeit für ein paar Fotos mit dem Bagger und unserem Jeep. Der Spieltrieb ist einfach immer zu groß…

Kurz vor der Rückfahrt filmten wir noch die vorhandenen Beschädigungen des Bürgersteigs, um ggfs. späteren Nachfragen oder Forderungen der Gemeinde entgegnen zu können. Traurig, aber leider notwendig.

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Schweres Gerät

Als der Tieflader mit dem Bagger um die Ecke bog und vor unserem Grundstück Halt machte, konnten wir es zunächst gar nicht glauben, so surreal war die Szenerie. Bei schönstem Wetter und in den späten Nachmittagsstunden wurden die Geräte abgeladen und auf unserem Grundstück abgestellt, um mit den Erdarbeiten beginnen zu können. Die Truppe der Firma Bibert machte sogleich einen guten Eindruck und stellte ihr Können unter Beweis, als in der engen Straße der Tieflader gewendet werden musste, welcher seinerseits an einem Muldenkipper hing und somit eine beachtlich langes Gespann ergab. Wir staunten und freuten uns riesig, denn bald würde es endlich los gehen.

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Bereitstellungszinsen

Heute erreichte uns ein Brief unserer Bank in welchem wir über die Erhebung von 0,25% Bereitstellungszinsen auf den nicht abgerufenen Darlehensbetrag informiert wurden. Die Frist, das Darlehen abzunehmen, endet am 06.06.2019 – nicht mehr viel Zeit und der Großteil wartet noch darauf, angewiesen zu werden. Da im vergangenen Jahr die Übersendung der Finanzierungsbestätigung durch die Bank an unseren Haushersteller nahezu einen Monat gedauert und damit zur Verzögerung des ganzen Prozesses beigetragen hat, sprachen wir sogleich fernmündlich mit unserem Ansprechpartner bei der Bank, um einen Aufschub zu erwirken. Leider erfolglos, zumindest was eine spätere Terminierung betrifft. Laut Aussage unseres Beraters sollen wir die Abbuchung der Bereitstellungszinsen auf unserem Darlehen jedoch reklamieren, wenn diese tatsächlich anfallen. Dann könne man auch genau sagen, welche Höhe die Bereitstellungszinsen betragen und würde diese Summe dann rückbuchen, bzw. stornieren, zumindest für einen Monat. Wir werden sehen, ob das gelingt.

Straßensperrung

In den letzten Tagen organisierten wir in überraschend unkomplizierter Zusammenarbeit mit dem zuständigen Ordnungsamt eine halbseitige Straßensperrung für den Bauabschnitt der Erstellung der Bodenplatte. Diese wird von Seiten der Firma Glatthaar für nur einen Tag gefordert und wir beantragten diese mittels eines vorab angeforderten Formulars beim Ordnungsamt. Der Prozess war per se unkompliziert und verlief auf elektronischem Postwege innerhalb weniger Tage. Die Kosten belaufen sich pauschal auf 75,00 € für die reine Antragstellung/ Genehmigung. Letztere haben wir heute per E-Mail vorab erhalten. Aktuell ist noch zu klären, wer die Beschilderung aufstellt. Laut Aussage des Ordnungsamtes macht dies in der Regel die ausführende Baufirma, also Glatthaar, oder aber man könnte auch den zuständigen Bauhof damit beauftragen, was wiederum Kosten nach sich zieht. Eine Nachfrage bei unserem Bauleiter der Firma Glatthaar wird sicher bald ein Ergebnis liefern.

Baubeginnsanzeige

Nachdem der Termin zu den Erdarbeiten klar war, konnten wir mit dem entsprechenden Vordruck BAB17 nach §65 der Hessischen Bauordnung die sogenannte Baubeginnsanzeige beim Kreisbauamt stellen, bzw. einreichen. Diese muss spätestens eine Woche vor Beginn der Arbeiten vorliegen, was wir zum einen per E-Mail und per Post erledigten. Das pdf.-file kann online ausgefüllt und dann gleich ausgedruckt, bzw. als pdf.-file gespeichert werden, was die Arbeit ungemein erleichtert.

Bauschutttransport

Wir entschlossen uns noch vor den anstehenden Erdarbeiten, den Schuttrest auf unserem Grundstück zu entsorgen, der noch vom Abriss des ehemaligen Hauses übrig geblieben war. Dieser passte zum Glück in unseren kleinen 750kg Anhänger, der zwar mächtig in die Knie ging, die Sache aber schließlich bravurös meisterte. Bis zur Annahmestelle war es nicht weit, wir fuhren jedoch langsam und mit Bedacht und so erreichten wir pünktlich, kurz vor Schließung, die Annahmestelle. Das freute den zuständigen Sachbearbeiter vor Ort gar nicht und er schimpfte mit uns wie ein Rohrspatz, sah er doch den nahenden Feierabend in Gefahr. 10 Euro für die Kaffeekasse besänftigten den Mann jedoch schnell und so konnten wir in aller Ruhe den Schutt vom Anhänger in die jeweiligen Container laden. Das Unterfangen schlug insgesamt mit 40 € zu Buche und war ein weiteres Abenteuer.

Baustrom in Auftrag gegeben

Am heutigen Montag konnten wir nach fernmündlicher Terminabsprache mit einem ortsansässigen Elektriker das Thema Baustrom auf den Weg bringen. Dazu mussten wir vor Ort eine Vollmacht für den Versorger unterschreiben, damit der Elektriker tätig werden darf. Der Baustromkasten ist mit einem Fehlerschutzschalter, 1×400 Volt, 3×240 Volt und einer 32 Ampere Sicherung ausgerüstet, so, wie es der Haushersteller in seinen Unterlagen fordert. Ein extra Kabel zur Verlängerung wird nicht benötigt. Der Baustromkasten muss bis zum 17.04. auf dem Grundstück installiert sein und wird durch uns mit einem Schloss gesichert. Die geschätzten Kosten für die Installation/ Deinstallation, Anmeldung beim Versorger, Miete des Baustromkastens und Stromverbrauch werden sich laut unserem Elektriker vermutlich auf 7-800 € belaufen. 

Ein letzter Anhänger Holz

Aus dem Baustellengespräch hat sich u.a. ergeben, dass das sich noch auf dem Grundstück befindliche Holz der Birken, die bereits im Frühjahr 2018 gefällt wurden, verschwinden muss, damit die Erdarbeiten reibungslos ablaufen können. Also machten wir uns daran, die letzten Baumstämme in den 750kg Anhänger zu laden und abzutransportieren. Diese wurden gespalten und gestapelt, sodass sie zum Grillen verwendet werden können. Da der Umzug sicher nicht vor September/ Oktober 2019 stattfinden wird, bleibt genug Zeit, die Holzreste an unserem aktuellen Wohnort zu verarbeiten. Diese Art der Arbeit bereitet jedenfalls Freude, da man zudem den Eindruck gewinnt, endlich etwas tun zu können. Außerdem nutzten wir bei schönstem Frühlingswetter die Gelegenheit, das Grundstück und insbesondere den maroden Bürgersteig zu fotografieren, um eine Dokumentation der Schäden desselben vor den Bauarbeiten sicherzustellen.

Baustellengespräch im Regen

Das zweite von drei Baustellengesprächen hat nun endlich stattgefunden, sodass wir einen ersten Zeitplan für die anstehenden Bauarbeiten haben. Pünktlich zum Gespräch, an welchem unser Erdbauer, die Firma Glatthaar und die Firma Fingerhut Haus mit den für uns zuständigen Bauleitern teilgenommen haben, setzte der Regen ein, sodass das Gespräch nach Klärung wichtiger Aspekte auf dem Grundstück in einem nahegelegenen Café fortgesetzt wurde, wo wir all unsere Fragen klären konnten. Aktuell ist geplant, dass die Erdarbeiten nach Ostern beginnen werden. Im Anschluss daran wird die Bodenplatte gegossen, welche wenigstens 21 Tage trocknen muss, bevor es mit der Hausstellung weitergehen kann, wozu wir auch noch keinen genauen Termin genannt bekommen haben.

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Webseite aktualisiert

In den vergangenen zwei Tagen fanden wir endlich etwas Zeit, um die Ergebnisse aus der App Home Design 3D auf der Webseite einzuarbeiten. Insbesondere die Kategorie „Innenausbau“ konnte umfangreich ergänzt werden. Wenn auch noch nicht abschließend, so finden sich doch viele neue Bilder und Beschreibungen unserer Einrichtungsplanungen und Ideen oder auch vorhandener Möbel auf den jeweiligen Seiten – ein Blick lohnt sich also. Wer sich einen generellen Überblick verschaffen will, der findet alle Bilder aus der App unter folgendem Link: Home Design 3D. Weiterhin arbeiten wir an einem Kurzfilm, der einen Gang durch das Haus beinhaltet – ebenfalls mit der verwendeten App möglich. Im Folgenden einige Bildbeispiele unserer Visualisierung:

Home Design 3D – Geänderte Zufahrt

Wie bereits in einem früheren Blogbeitrag beschrieben, nutzen wir die App Home Design 3D in Verbindung mit einem iPad Pro zur Visualisierung unseres Projektes. Nach den vom Bauamt geforderten Änderungen der Zufahrt und der Garage haben wir unsere Darstellung gleichsam angepasst. Die Zuwegung zum Grundstück erfolgt nun wieder von Norden her. Allerdings kann in der App das natürliche Gelände des Grundstückes nicht dargestellt werden. Die Straße steigt nach Westen hin an, sodass wir in der nordwestlichen Grundstücksecke, also vor der Garage, einen beträchtlichen Höhenunterschied von bis zu 2 Metern haben werden, was wiederum die Gestaltung der Zufahrt zur Garage und dem Stellplatz verkompliziert. Wir sind auf Lösungen unseres Erdbauers gespannt.

Weitere Bilder auch zur Gestaltung der Räume finden sich in der Bildergalerie Homedesign 3D.

Grobabsteckung angepasst

Am Samstag machten wir uns nach fernmündlicher Absprache mit unserem Vermesser daran, die Grobabsteckung der Garage an den geänderten Bauantrag anzupassen. Das bedeutete, die vier Markierungspflöcke um 2,40 m in Richtung Grundstücksmitte zu versetzen, was kein Problem war. Außerdem machten wir uns Gedanken über die Zufahrt und den zu überwindenden Höhenunterschied zur Garage und es wurde erneut deutlich, was für Schwierigkeiten durch die Ablehnung der Bauämter, die Zuwegung von Süden her zu gestalten, entstanden sind. Wir hoffen, dass das Baustellengespräch im März Klärung über die Machbarkeit und über die zusätzlichen Kosten bringen wird.

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Finales Baustellengespräch erst im März

Am heutigen Freitag erhielten wir von unserem Projektleiter der Firma Glatthaar die Bestätigung per E-Mail, dass ein finales Baustellengespräch aus Termingründen erst im März möglich sei. Das ist natürlich frustrierend, da wir angenommen hatten, dass nach Erhalt der ohnehin überfälligen Baugenehmigung die Bauarbeiten schnellstmöglich beginnen könnten. Das bedeutet einen erneuten Verzug von wenigstens einem Monat, auf welchen wir keinen Einfluss haben und die Festpreisbindung läuft in absehbarer Zeit aus. Die zunächst als positiv konnotierte und derart wahrgenommene Festpreisbindung  wandelt sich also schnell ins Gegenteil uns ist kein Segen, sondern Fluch. Schwer zu glauben, dass ein Hausbau innerhalb der angebotenen 12 Monate Festpreisbindung reibungslos zu erledigen ist. Immerhin ließ sich unser Haushersteller vertraglich auf einen Zeitraum von 15 Monaten ein, welchen wir wohl auch überschreiten werden. Im Anschluss an das Baustellengespräch kann unser Erdbauer tätig werden, es folgt die Feinabsteckung durch den Vermesser und weitere Erdarbeiten, bevor die Bodenplatten gegossen werden können. Jetzt heißt es wieder: WARTEN!

Kostenbescheide der Stadtwerke

Nachdem uns die genehmigten Anträge per E-Mail bereits am Dienstag, 12.02.19, erreichten, erhielten wir am Samstag, 16.02.19,  sodann überraschend schnell die Kostenbescheide der Stadtwerke für den Anschluss unseres Grundstücks und die Benutzung der öffentlichen Wasserversorgungsanlage und Abwasseranlage, wie es auf dem Schreiben heißt.
Die Verwaltungsgebühr zum Anschluss und die Benutzung der öffentlichen Abwasseranlage kostet 93,50 €, die Verwaltungsgebühr zum Anschluss und die Benutzung der öffentlichen Wasserversorgungsanlage schlägt mit weiteren 100,05 € zu Buche. Die Beträge müssen innerhalb von 30 Tagen überwiesen werden. Die Kostenbescheide beinhalteten auch unsere im November 2018 gestellten und jetzt genehmigten Anträge, allesamt gesiegelt. Diese digitalisierten wir einige Tage später und versendeten die Unterlagen an unseren Hausbauer Fingerhut Haus und an unseren Erdbauer zur Kenntnisnahme.

Eine ereignisreiche Woche

Nachdem wir am Montag, 11.02.19 den genehmigten Bauantrag in Händen hielten und an unseren Hausbauer (FH) versandten, machten wir uns sofort daran, alle entsprechenden Stellen über die Genehmigung zu informieren. So schrieben wir E-Mails an unseren Erdbauer, den Architekten, die Stadtwerke und an unseren Bauleiter (Fingerhut Haus – FH). Gleichfalls telefonierten wir mehrfach mit unserer zuständigen Sachbearbeiterin von Fingerhut Haus, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Dabei wurden wir u.a. darüber informiert, dass der „neue“ Bauleiter (BL FH) zu einem weiteren Baustellengespräch erst im März zur Verfügung stehen würde, was wiederum wenigstens zwei Wochen Verzögerung bedeutet.
Wir hatten noch gar nicht darüber berichtet, dass es bereits im Oktober/ November 2018 einen Wechsel des Bauleiters  gegeben hatte, da der uns zunächst zugeteilte BL FH aus gesundheitlichen Gründen ausfällt – wir wünschen an dieser Stelle „gute Besserung und schnelle Genesung“. An diesem nächsten Baustellengespräch nimmt dann der aktuelle BL FH, der BL der Firma Glatthaar und auch unser Erdbauer teil, um alle erforderlichen Schritte abzustimmen. „Eine ereignisreiche Woche“ weiterlesen

Baugenehmigung erhalten!

Heute konnten wir, nach 9 Monaten Bearbeitungszeit, endlich die Baugenehmigung im Kreisbauamt abholen. Nachdem wir die genehmigten Bauunterlagen digitalisiert hatten, versendeten wir diese noch am selben Tag per Einschreiben an unseren Haushersteller Fingerhut Haus. Geht’s jetzt endlich los? Hoffentlich, denn eines steht fest, wir sind schon viel zu spät dran…

Vom Gemeindebauamt zum Kreisbauamt

Am 31.01.19 riefen wir im Gemeindebauamt an und erkundigten uns nach dem Stand der Bearbeitung – wir wollten nicht länger warten. Die Sachbearbeiterin war dann auch dankbar für die Erinnerung und versprach uns die genehmigten Bauunterlagen für Freitag, 01.02. oder für den Montag, 04.02.19., fertigzustellen. Sie machte auf uns den Eindruck, die Dringlichkeit unseres Antrages bereits wieder vergessen zu haben… Schlussendlich wurde es Dienstag, 05.02.19, an welchem wir die Unterlagen vom Gemeindebauamt in das Kreisbauamt fahren konnten. Hier teilte uns die zuständige Sachbearbeiterin mit, dass sie weitere 14 Tage für die Prüfung, bzw. Erstellung der Genehmigung benötigen würde. Wir machten ihr erneut deutlich, wie knapp die Zeit bis zum Ende der Festpreisbindung ist, und welche Mehrkosten auf uns zukommen, wenn die Genehmigung nicht schnellstens erteilt würde. So offerierte man uns, am Dienstag, 12.02.19, einmal nach dem Stand der Bearbeitung zu fragen. Dieses Mal jedoch per E-Mail… Am Freitag, 08.02.19 erreichte uns dann am Vormittag um 09.30 h überraschend der erlösende Anruf, dass die Unterlagen zur Abholung fertig seien. Allerdings schloss das Kreisbauamt um 13.00 Uhr seine Pforten und eine Abholung war erst am 11.02.19 möglich.

Erster Besuch im neuen Jahr

Am 21.01.19, nach dem Besuch im Gemeindebauamt, fuhren wir kurz entschlossen zu unserem Grundstück, um nach dem Rechten zu sehen. Es galt vor allem den Wasseranschluss zu überprüfen, den wir im Herbst zuvor frostsicher verpackt hatten. Wie sich herausstellte, war alles in bester Ordnung, die Grobabsteckung war noch vorhanden und auch der „Sicherungsnagel“ zur Markierung des Kanals war am Bürgersteig noch vorhanden.

Weitere Bilder in der Galerie „Grundstück“!

Fassungslosigkeit 4.0

Die nachgeforderte dritte Bauantragskopie und ein unterzeichneter  Liegenschaftsplan konnten von uns am Montag, 21.01.19 im Kreisbauamt abgegeben werden. Das hatten wir donnerstags zuvor mit der zuständigen Sachbearbeiterin so vereinbart. Wer nun allerdings glaubt, dass die Geschichte damit ein schnelles Ende findet, ist kein Freund von Spannungsbögen. Die Sachbearbeiterin zückte sogleich eine Art Schablone oder Kopierfolie, welche sie auf die Baupläne legte, um die Einhaltung des Baufensters zu überprüfen, was eine Nachfrage unsererseits ergab. Unsere erstaunten Gesichter sprachen sicher Bände… Digitalisierung? Fehlanzeige! Methoden wie im „Mittelalter“ – unserer Ansicht nach. Nach einigen schweren Seufzern wurde dann beschieden, dass die Garage, obschon in das Baufenster zurück verschoben, immer noch 0,5-1 m außerhalb des Baufensters lag, was wir auch nach mehrmaligem Betrachten der „Folie“ nicht erkennen konnten – sie führte an, dass sich der Architekt vermessen habe, was wir kaum glauben konnten. Wir waren sodann erneut fassungslos…  „Fassungslosigkeit 4.0“ weiterlesen

Die offene Sprechstunde

Da wir am Montag, 14.01.19, die geänderten Bauantragsunterlagen nur in der Registratur des Kreisbauamtes abgeben konnten, fuhren wir an diesem Donnerstag zur „offenen Sprechstunde“ in das Bauamt, um bei unserer zuständigen Sachbearbeiterin vorzusprechen. Zunächst sprachen wir aber in der Abteilung für Baurecht vor, da von hier der ablehnende Bescheid übersandt wurde. Die Sachbearbeiterin konnte uns weiterhelfen und gab an, dass noch Unterlagen fehlen würden. Dies sollten wir dann aber mit der Sachbearbeiterin in der Bauantragsprüfung besprechen, mit welcher wir schon zu tun hatten. Diese nahm sich sodann auch Zeit für uns und prüfte die eingereichten Unterlagen, welche den Weg bereits in ihr Büro gefunden hatten. Dabei stellte sie, wie von uns schon vermutet, fest, dass unser Architekt nur zwei, statt der erforderlichen drei Kopien der geänderten Unterlagen übersandt hatte. Auch fehlte ein aktualisierter Liegenschaftsplan und es fiel (erst jetzt) auf, dass die Unterschrift des Architekten auf dem „alten“ Liegenschaftsplan fehlte, welche aber zwingend erforderlich sei, da der „Entwurfsverfasser“ unterzeichnen müsse…

„Die offene Sprechstunde“ weiterlesen

Änderungen zum Bauantrag eingereicht

Obschon unser Architekt die mit den beiden Bauämtern im Dezember besprochenen Änderungen vergangenen Mittwoch, 09.01.19 per E-Mail übersandte, dauerte die postalische Übersendung bis zum heutigen Montag, 14.01.19. Wie zu erwarten, konnten wir den zuständigen Sachbearbeiter im Kreisbauamt fernmündlich nicht erreichen und wir erhielten auch keine Auskunft, wann dieser wieder verfügbar sei. So brachten wir die geänderten Unterlagen in zweifacher Ausfertigung umgehend persönlich zum Bauamt, wo wir die Unterlagen bis 15.00 Uhr in der sogenannten Registratur abgeben konnten. Als wir nach einer schriftlichen Eingangsbestätigung derselben fragten, erfuhren wir, dass man uns diese nicht ausstellen könne und wir allenfalls ein Foto der eingereichten Unterlagen mit dem Eingangsstempel machen könnten.  Wir waren erneut sprachlos.  „Änderungen zum Bauantrag eingereicht“ weiterlesen

Bauantrag Änderung die DRITTE!

Am 06.01.2019 übersandten wir unserem Architekten die vom Bauamt gewünschten Änderungen, um den Bauantrag nun endlich genehmigt zu bekommen. Die erste Version des Bauantrags reichten wir Ende Mai 2018 im Gemeindebauamt ein, um sie drei Wochen später mit dem Vermerk zurück zu erhalten, diese nun beim Kreisbauamt einzureichen… Und dabei wird von einem „vereinfachten Prüfverfahren“ gesprochen. Das ist alles einfach am Bürger vorbei. Zu den Änderungen: Wie bereits beschrieben, darf die Zufahrt nicht von Süden her erfolgen, hier gibt es keine befestigte Straße, sondern „nur“ einen Schotterweg, über welchen die Zufahrt nicht erlaubt sei. Die Zufahrt muss also wieder von Norden her erfolgen, nun jedoch so geplant, dass die nach Westen hin ansteigende Böschung zur Abstützung der Straße erhalten bleibt. Die Garage muss in diesem Zusammenhang in jedem Fall wieder 2m in Richtung Grundstücksmitte versetzt werden. Anbei unsere Zeichnung für den  Architekten.

 

Fristaussetzung

Am Samstag, 28.12.18, erreichte uns vom Kreisbauamt die Mitteilung, dass unserem Antrag auf Fristaussetzung vom 20.12.18 stattgegeben wird. Allerdings wird darum gebeten, die Genehmigungsfähigkeit unseres Bauantrages bis zum 15.03.19 herbeizuführen. Jetzt kommt es auf unseren Architekten Herrn Wimber an, die Änderungen schnellstmöglich umzusetzen, sodass wir hoffentlich noch im Januar, spätestens im Februar mit der Baugenehmigung rechnen können.